Sonntag, 28. Juni 2015

London mit Hund und Oma

Hallo ihr Lieben,

nach Cornwall (sechs Nächte) und Südengland (zwei Nächte) folgten noch zwei Übernachtungen in der

Traumstadt London - mit Hund und Oma. :-)


Ich war bereits 2001 und  2004 in London. Seit dem nicht mehr - wegen Hund und so. In den 11 Jahren habe ich den Zauber, den diese Stadt auf mich hat, total vergessen. Oder verdrängt? Jedenfalls war ich ganz schnell wieder voll da. Wuhuuuuu!!!!!! Die Menschen, das Gewusel, die Geschäfte, die Sehenswürdigkeiten. Der Oberhammer!!!!! Bevor ihr nun denkt ich dreh vollends durch, zeige ich euch lieber ein paar Fotos ;-)

Am Montag sind wir wie geschrieben um 09:00 Uhr in Totnes aufgebrochen und waren um 13:00 Uhr dank der M5 (kein Kreisverkehr und so, sondern eine Autobahn wie auch hier) schon in London.

Wir konnten den Tag also noch nutzen und sind nach einer kurzen Verschnaufpause zu Fuß losgezogen!


  • Victoria & Albert Museum
  • Harrods (da war ich bei Finn während Oma und Mama gestaunt haben - Hunde dürfen nicht rein)
  • Stella McCartney (da war ich allein - aber nur gucken ;-) )
  • Hyde Park
  • Diana Memorial Fountain
  • Royal Albert Hall und Albert Memorial
  • Kenstington Garden und Palace

Eine Tour von knapp sechs Stunden mit Hund und Oma.

So haben wir den Entschluss gefasst, am nächsten Tag per "Hop on hop off" London zu bestaunen. Ein sehr guter Tipp meiner Freundin M. - für Hund und Oma.

Ich hab London bisher immer sehr viel zu Fuß und streckenweise per Underground erlebt. Underground fahren ist mit Hund erlaubt - wenn man ihn auf den Rolltreppen hochhebt. Doch Mama und ich hatten Sorge im Gedränge dann vor lauter "auf Finn aufpassen" die Oma zu verlieren. Dazu kommt, dass man vor keine einzige Sehenswürdigkeit direkt fahren kann. Das ist immer mit Fußweg verbunden. Per "Hop on hop off" is das besser geregelt und somit is das mein absoluter Tipp für eine Reise nach London mit Hund und Oma ;-) Pro Person ist man zwar 22 Pfund (33 Euro) los - aber jeder Penny hat sich gelohnt! Finn hat die Buspausen zum Ausruhen genutzt (s. Fotos) und Oma konnte vom 1. Stock aus die Sicht auf die Stadt erleben. Wir sind gleich zweimal über die Tower Bridge gefahren!

Einziger Nachteil und ein wichtiger Hinweis: Die letzten Touren beginnen täglich im Sommer bereits um 17:00 Uhr. Je nachdem wo man dann hinwill sollte man das mit einberechnen!


Am Dienstag haben wir gesehen...


  • Tower Bridge
  • Tower 
  • Westminster Abbey
  • Houses of Parliament und den Turm mit Big Ben (um das ganz korrekt zu formulieren) ;-)
  • Buckingham Palace
  • Im Vorbeifahren: Downing Street 10, die Mall und den Trafalgar Square
  • Piccadilly Circus 
  • Den Whole Foods Market am Piccadilly Circus (jetzt lacht nicht!!! Ich muss den separat erwähnen, da ich so was in Biomarktform noch nie gesehen und erlebt habe!)
  • Covent Garden
  • St. Pauls Cathedral

Um 09:30 Uhr haben wir das Hotel verlassen, um 20:30 waren wir wieder dort.

Gewohnt haben wir übrigens im K+K Hotel George in Kensington. War a*teuer aber die beste Lösung! Warum?
  • Wir sind problemlos mit dem Auto außerhalb der Citymaut Zone angereist und haben einen Parkplatz in der Tiefgarage vorbestellen können.
  • Hund erlaubt.
  • Dreierzimmer buchbar.
  • Beim Buchen hatte ich noch die etwas sehr optimistische Idee alles zu Fuß anzuschauen ;-)

(Was ich alleine vermutlich tatsächlich gemacht hätte)

Ich hab mich abends dann freudestrahlend über meine Souvenirs gestürzt ;-)


Alle meine Urlaubs-Andenken stammen aus dem 
Whole Foods Market am Piccadilly Circus

Stimmt nicht. Musik hab ich mir auch mitgebracht ;-)

Mein Soundtrack in London: Sugar von Maroon5



Zum Abschluss sei gesagt:

Es war ein unvergesslicher Urlaub und eine unvergessliche Zeit. 


Obwohl es manchmal schon anstrengend war (als Tochter, Enkelin, Hundemama, Navigationssystem und Tourguide zu funktionieren) - Omas Freude hat das alles wett gemacht!!!! Ich kann euch allen nur raten: Erfüllt euren Herzensmenschen ihre Herzenswünsche. Das gibt so viel Kraft und Freude!!!!!!!! Wie meine Freundin Doris immer wieder feststellt: Zeit ist das mit Abstand wertvollste Geschenk, dass wir anderen Menschen machen können!
Das habe ich in diesem Urlaub so sehr gemerkt wie sonst noch nie.

Oma hat uns beim Verabschieden, nach einer 14 1/2 stündigen Rückfahrt, vor Freude weinend in den Arm genommen. Unbezahlbar!!!!


Außerdem sind mir die Briten so richtig ans Herz gewachsen. Die bekommt man als London-Touri nämlich gar nicht so richtig mit. Aber in Cornwall und Südengland hab ich mich echt in sie verliebt.

Alles in allem:
Ich bin mehr als glücklICH ein Teil dieser Reise gewesen zu sein und freue mich mal wieder über meinen Blog und die schöne Möglichkeit diese Freude mit euch allen zu teilen. Und mir nebenbei für immer selbst im www festzuhalten.

Sonnengrüße,
Claudi

Donnerstag, 25. Juni 2015

Südengland mit Hund und Oma

Hallo ihr Lieben,

nachdem wir fast eine Woche in Cornwall verbracht haben, sind wir für zwei Nächte (von Samstag bis Montag) nach Südengland gezogen. Mit Hund und Oma auf der Rückbank ging es von Hayle aus über Dartmoor nach Totnes.

Gegen 10:00 Uhr sind wir los und waren ca. sechs Stunden später angekommen. Die Strecke kann man wesentlich schneller per Autobahn fahren (wobei das auf der Strecke ständige Kreisverkehre und Geschwindigkeitsbegrenzungen bedeutet) - doch ich wollte Oma unbedingt Dartmoor zeigen!

Den wundertollen Nationalpark kannte ich nur von Fotos - und wurde in meinen Erwartungen eher noch übertroffen. TRAUMHAFT SCHÖN!!!! Aber schaut selbst...

 


Irre, oder?

Die Kirche steht in Widecombe in the Moor. Das spricht sich übrigens Widdekomb aus ;-)
Ja, ich hab viel gelernt in den 12 Tagen ;-)

Kurz habe ich dann angerissen, dass ich es schöner fänd, wenn es dort Wölfe gäbe und die Natur ihren natürlich Lauf geht. Anstatt, dass Kühe und Schafe gezüchtet werden, um für den Menschen dort zu leben. Oma meinte dann: "Ja aber dann gäb es doch keine süßen Kälbchen und Schäfchen dort?!?" Naja. Ich hab dann einfach gar nix mehr gesagt, weil ich nicht streiten wollte und es gesamt betrachtet eh sehr friedlich war in unserem Urlaub.
Aber vielleicht versteht ihr ja, was ich damit sagen wollte. Ich kann halt solche Kälbchen und Lämmchen immer nur halb fröhlich anschauen. Und wenn dann ein Schaftransporter vor einem herfährt wird mir als Veganerin schnell zweierlei. Eins steht fest: JEDEM Dartmoor-Tier, geht es während seines Lebens, sehr sehr sehr viel besser, als jedem Massentierhaltungs-Tier. Punkt.

Lasst uns lieber zurück zur Reise kommen ;-)

Eine Fahrt durch Dartmoor ist genial und für alle Rennrad-Begeisterten: Ich hab noch nie so viele Radler*innen gesehen. Da kann sogar die Strecke Starnberg-München nicht mithalten!

Binnen Minuten habe ich mich am Nachmittag dann in Totnes verliebt.

Totnes ist DIE Öko-Hippie-Eso-Veggie-Stadt schlechthin! WUHUUUUU! 


Besonders gut daran: Ich wusste das gar nicht. Mir haben die Bilder im Web recht gut gefallen und ich fand die Stadt als Ausgangspunkt (nah an Dartmoor, zwei Stunden bis Stonehenge, drei bis London) für unsere Tour sehr praktisch.

Abendessen waren wir im vegetarischen Willow. Supergut!

Willow

Bei Sacks habe ich Mama und mich wieder mit Knabbereien (und irre feiner selbstgemachter Schokolade!) versorgt ;-)

Shopping bei Sack und Totnes Impressionen

In Totnes gibt es sonst noch das Fat Lemons und Thrive. Beispielsweise. Die haben am Sonntag aber ganz zu und am Samstag nur bis 17:00 Uhr geöffnet. Ich stand also vor vielen verschlossenen Türen. Egal. Wir waren im Willow echt gut aufgehoben und sind mehr als satt geworden.

Totnes kann ich also uneingeschränkt empfehlen. Und am besten bucht ihr euch bei Laura & Paul in ihrem zauberhaften "Four Seasons Guest House" ein! Wir haben sogar Mandeldrink und Sojadrink zum Frühstück bekommen! Laura hat Margarine für uns bereit gestellt und Paul hat uns zum Frühstück einen tollen Teller mit einem veganen Englisch Breakfast serviert. <3 Total herzig!!!!

Außerdem habe ich ja für Südengland und London (wie auch schon für Calais) nach einer Dreier-Zimmerbelegung plus Hund gesucht - was gar nicht so einfach war.


Und dann kam Omas Urlaubs-Höhepunkt dran: STONEHENGE!!!




Ja, man kann das tatsächlich so fotografieren, dass der Eindruck erweckt wird, man wäre allein dort. In echt schaut es aber so aus:

Hier sieht man links und rechts relativ gut, wie alle Besucher an
der Absperrung entlang stehen.


Der Eintritt von 17,20 Pfund (das sind ca. 25,80 Euro) ist dann bestimmt gut investiert, wenn man den ganzen Tag dort verbringt, sich das Museum anschaut, sich für zwei Pfund einen Audioguide kauft und durch die Landschaft wandert. Wenn man einen Hund im Auto sitzen hat und den Eintritt mal drei nimmt... Ganz schön krass... Aber gut. Oma war es so wichtig, dass sie Mama und mich (voll lieb!) sogar eingeladen hat. Wir haben insgesamt zwei Stunden bei den heiligen Steinen verbracht, viel ausgelassen und den Shuttlebus genommen. Der Parkplatz befindet sich zwei Kilometer entfernt, im fünf Minuten Takt fahren Busse zwischen Museum/ Eingang und den Steinen hin und her.

Midsummer. Da muss der Bär gesteppt sein letztes Wochenende!
Auf diversen Autobahnen wurde bereits während unseres Urlaubs auf
Sperrungen und Staus hingewiesen...

Der türkis farbene Stein in der Mitte zeigt Stonehenge.
Beim Steinkreis ist man quasi erst in der Mitte der riesigen Anlage.

Wir haben übrigens schon am Sonntag davor, auf dem Weg von Folkstone nach Hayle, einen Blick auf Stonehenge werfen können. Die Straße führt direkt dran vorbei, inkl. Dauerstau weil alle gucken ;-)


Das war schon echt überwältigend - auch wenn ich es mir immer größer und mächtiger vorgestellt habe.

Dann eins meiner Highlights: Salisbury!!!!



In der Kathedrale wurde 1215 die Magna Carta unterzeichnet. Noch heute ist eines der vier Exemplare dort ausgestellt. Und wir haben ausgerechnet das Wochenende schlechthin der Feierlichtkeiten erwischt. Die Stadt war gerammelt voll - aber so schön!!!!

Salisbury ist nur ein paar Kilometer von Stonehenge entfernt. Nach Glastonbury wäre ich auch noch gerne - aber das war dann zuviel des Guten...

Und die Stadt ist echt schon zauberhaft genug. So viele alte Häuser vermischt mit neuen. Dann die irre große und wunderschöne Kathedrale dazu. GlücklICH!

Auch wenn hier der Himmel grau ist - wir blieben erneut von Regen verschont. So gut! Ich bin noch immer dankbar für unser Reisewetter das nicht besser hätte sein können!

Nach zwei Stunden in Stonehenge und einen Nachmittag in Salisbury haben wir uns gegen 17:00 Uhr auf den zweistündigen Rückweg Richtung Totnes gemacht.

Auf an die "Englische Riviera" nach Torquay (das spricht sich Torkie) ;-) !


Hat mich voll an Monte Carlo / Monaco erinnert...

Dank happycow gab es dann auch wieder ein feines, großes, veganes Abendessen. Direkt an der Promenade mit traumhaften Blick auf das Pier in der Visto Lounge.


Es folgte noch eine Nacht bei Laura & Paul, bevor wir am Montag um 09:00 Uhr weitergefahren sind nach London. Der Blogeintrag dazu folgt am Sonntag.

Mein Soundtrack in Südengland: Take That - THESE DAYS



Sonnengrüße,
Claudi

Montag, 22. Juni 2015

Cornwall mit Hund und Oma

Hallo ihr Lieben,

Cornwall mit Hund und Oma - darüber will ausführlichst berichtet werden!

 

Letzten Mittwoch bin ich kurz vor Mitternacht, nach 14 1/2 Stunden im Auto, von einer wundertollen Reise zurückgekommen. 12 Tage lang waren wir insgesamt unterwegs.

Unser Hund Finn war mit von der Partie. Denn Finn ist entweder bei mir oder meiner Mama. Und ihn in einer Tierpension lassen oder für so lange Zeit Freunden aufs Aug drücken, kommt für uns beide nicht in Frage. Daher machen wir seit Jahren "Hundeurlaub". Dafür ist Cornwall wie geschaffen!!!!

Wir waren abwechselnd Fahrerin und Beifahrerin (dazu später mehr) und wir haben uns für den Eurotunnel (und somit das Auto) entschieden, damit es für Finn so stressfrei wie irgend möglich wird. Oma (ihr Spitzname ist übrigens Fini) ;-) hat sich mit Finn die Rückbank geteilt.

Warum Cornwall?

Wir haben meiner Oma, die im November 80 wird, ihren Lebenstraum erfüllt und ihr Cornwall gezeigt. Das kennt und liebt sie seit Jahrzehnten (nicht übertrieben!) wegen der Rosamunde Pilcher Filme.
Wir haben dann noch Südengland (für mich) und London (für Mama) angehängt und so hatten alle ihren Spaß auf der Traumreise.

Dank der geänderten Einreisebestimmungen für Hunde war das endlich machbar. Denn weder meine Mama, noch ich, hätten alleine mit Oma nach Cornwall wollen. Bei einer Gruppen-Busfahrt hätte ich sämtliche Nerven in England gelassen ;-) Und alleine Autofahren is echt nicht so easy...

Erstmal genug erzählt.

Los geht's mit unserem Reiseplan!

 

Samstag, 06. Juni 2015: Abfahrt München 09:00 Uhr / Ankunft Calais 21:00 Uhr
Sonntag, 07. Juni 2015:
Abfahrt Hotel 07:00 Uhr / Abfahrt LeShuttle Calais um 08:20 Uhr (CET), Ankunft Folkstone um 08:25 Uhr (GMT). Ankunft in Cornwall (Hayle): 16:00 Uhr - also noch einmal 7 1/2 Stunden im Auto.
Abends kurz nach St. Ives.
Montag, 08. Juni 2015: Porthleven, Penzance
Dienstag, 09. Juni 2015: Tintagle Castle, Bedruthan Steps, Newquay
Mittwoch, 10. Juni 2015: Trebah Garden, Falmouth
Donnerstag, 11. Juni 2015: Minack Theatre, Land's End
Freitag, 12. Juni 2015: Porthleven, St. Ives
Samstag, 13. Juni 2015: Hayle - Dartmoor - Totnes
Sonntag, 14. Juni 2015: Stonehenge, Salisbury, Torquay
Montag, 15. Juni 2015: Totnes - London
Dienstag, 16. Juni 2015: London
Mittwoch, 17. Juni 2015:
Abfahrt Hotel 08:10 Uhr / Ankuft Folkstone 10:47 Uhr / Abfahrt LeShuttle um 11:20 Uhr (GMT), Ankunft Calais um 12:55 Uhr (CET), Anlkunft in München um 23:40 Uhr.

Ich hätte ja lieber auf der Rückfahrt eine Stunde "geschenkt" bekommen ;-)

 

Aufgrund von über 200 Fotos hab ich beschlossen PicFrame zu verwenden und euch hier hauptsächlich Foto-Collagen zu zeigen. Außerdem wird mein Reisebericht in drei Blogeinträge geteilt.


Heute geht es los mit der Anreise (eine Nacht am Eurotunnel in Calais), Cornwall (sechs Nächte), dann folgt Südengland (zwei Nächte) und London (zwei Nächte).

Calais

Frankreich ist ein Traumland. Das stelle ich immer wieder fest. Vor allem was die Autobahn betrifft. 50 Euro Maut kostet die Fahrt von Baden-Baden aus nach Calais. Dafür is man stellenweise allein unterwegs und kann bei 130 km/h den weiten Blich übers Land genießen.
Übernachtet haben wir im Suite Novotel, nur fünf Autominuten vom Tunnel-CheckIn entfernt.

Es lohnt sich frühzeitig am "Pet Travel Scheme Control Point" zu sein. Bewusst habe ich eine Stunde einkalkuliert. Dazu sei gesagt, dass ich prinzipiell gerne zu früh als zu spät bin.

EuroTunnel / LeShuttle

Was muss beachtet werden bei der Einreise mit Hund nach England?
Schaut am besten auf der offiziellen Seite von gov.uk nach: "Taking your pet abroad" :-)
Gerne und ohne jegliche Gewähr in meinen Worten gültig für "EU-Hunde":

  • EU Heimtierausweis
  • Gültige Tollwut-Impfung (mit Vermerk im Ausweis und Aufkleber der Impfung!)
  • Chip an der linken Halsseite (die Nummer des Chips muss im Ausweis vermerkt sein!)
  • Wurmkur beim Tierarzt die (ganz wichtig!) ebenfalls im Ausweis vermerkt sein und abgestempelt werden muss. Die Wurmkur muss einen bis fünf Tage vor geplanter Einreise erfolgen (ich war am Mittwoch beim Tierarzt, am Sonntag sind wir mit dem Eurotunnel Shuttle von Frankreich nach England).

Nicht mehr notwendig sind Bluttest oder gar eine Quarantäne!

Finn hat die Fahrt im Tunnel rein gar nix ausgemacht. Mir sind bei der Hinfahrt die Ohren a bisserl zugegangen, wie beim Fliegen. Es war halt sooooooo aufregend, dass ich, im Gegensatz zu meinen Mitreisenden, nicht mal die Augen für die halbe Stunde zumachen konnte. Bei der Rückfahrt bin ich dann voll weggeknackt ;-)

Kaum in England wollte ich in ein Rasthaus, weil Linda davon so vorgeschwärmt hatte. Wir haben auf der sieben Stunden Fahrt nach Cornwall aber leider kein "Waitrose" erwischt. Und so gab es vegane Notfallversorgung in Form von Riegeln, Chips und Oreos. Echt gemein! Da nehme ich EINMAL keinen Rucksack voller Essen mit und dann so was. Aber... Ich will mich nicht beschweren! Denn was dann folgte waren kulinarische Orgasmen!

Und die Musik. Ahhhhhhhhhhhhh! Ich hör ja sonst meistens Radio Nora per Web. Aber ich LIEBE Heart. So ein geiler Radiosender. Drum findest du ganz unten auch die Musik die mich im Urlaub begleitet hat.


Kaum im Appartement in Hayle (spricht sich Häil) angekommen,  sind wir zum Strand. Der ist nur eine (!) Gehminute entfernt gewesen und hat hat all den Anfahrts-Reise-Wahnsinn vergessen lassen.

Hayle Beach

Randbemerkung: Wir hatten keinen Stau, keine Sperrung, keinen Unfall und Traumwetter. Trotzdem zieht sich das einfach ewig hin....

Abends sind wir dann nach St. Ives (spricht sich Sänkt Eivs) gefahren. Das sieht so aus:

St. Ives

Am Sonntag keine gute Idee - alles rappelvoll dort. In einem Pub gabs dann Oliven und Pommes. Auch mal ok.

Der erste Urlaubstag war für mich der Montag. Wir sind nach

Porthleven

Hier wurde ein Pilcher Film gedreht ;-)

und Penzance gefahren.

Hier hat Rosamunde lange gelebt :-)
Was ist aus veganer Sicht zu Penzance (spricht sich Penschänz) zu sagen?

 

Schwing deinen Popo unbedingt zu Archie Brown. Und zwar ins EG zum Shoppen und ins OG zum Essen oder (wie wir weil Finn nicht reindurfte) zum Take Away. 


ENDLICH GUTES MITTAG UND ABENDESSEN!!!!!!!

Sonst ist Penzance da wo wir geparkt haben, mit Blick auf St. Michaels (eine Insel mit Burg), recht süß und putzig. Schöne Häuser mit vielen Kaminen, schöne Blumen, sehr liebevoll.
Im Stadtzentrum ist es dann alles andere als das. Aber gut. Ich war von Archie verzaubert und hab das wieder verdrängt.



In Porthleven hat es Oma so gut gefallen (wegen des wirklich netten Hafens), dass wir am Freitag noch einmal hin sind.

Am Montagabend gab es dann einen Sonnnuntergang wie er schöner nicht sein kann an "unserem" Strand.


Den Dienstag haben wir zuerst auf den Spuren von King Arthur in Tintagle verbracht. Im Castle ist er angeblich geboren worden.


Traumhaft oder??? Das Wetter war übrigens so genial auf unserer Seite! Nur einen halben Regentag hatten wir. Voll das Glück!

Dann sind wir weiter zu den Bedruthan Steps. AHHHHHHHHHHH!!!!!!!!!!!!!!

ICH HAB NOCH NIE SO WAS WUNDERSCHÖNES GESEHEN!!!!!!!!!!!

 

Es gibt dort eine privat betriebenen Parkplatz (nicht der offizielle der English Heritage. Wenn man von dort aus runterstapft gelangt man binnen weniger Minuten zu den 120 Stufen. Ich bin nicht runter, weil wir sie leider erst am Rückweg entdeckt haben und Oma mit Finn gewartet hat, während meine Mama das Auto näher an die beiden rangefahren hat. Aber egal. Das war von oben soooo toll.

Wenn ihr mal nach Cornwall reisen solltet und einigermaßen fit seid: hopp hopp, runter mit euch!!!!

Abends waren wir zum Essen im BeanInn (dort kann man auch übernachten, aber Hunde sind weder im B&B, noch im Restaurant erlaubt).

BeanInn

Am Mittwoch haben wir Oma einen Garten gezeigt und haben uns durch einen Zufall (weil ich nach Falmouth wollte) für den Trebah Garden entschieden, in dem Hunde erlaubt sind! Hurra! Ich wäre sonst im Auto geblieben, Lesestoff hatte ich dabei ;-)

Trebah Garden

Trebah Garden

Scho schee, gell?

Falmouth is DIE Stadt für Veggies.

Falmouth
Cinnamon

Pea Souk

Wildbeest

Das Pea Souk und Wildbeest (EIN MUSS!!!!!!!!!!) habe ich per happycow entdeckt. Im Cinnamon sind wir zufällig gelandet. 

Am Donnerstag waren die beiden Damen im Minack Theatre (ich bin mal im Auto geblieben und hab Musik gehört und aufs Meer geschaut). Daher keine Fotos. Soll aber recht nett gewesen sein ;-) Und es gibt im Sommer täglich zwei Aufführungen.

Für 5 Pfund kann man dann in Land's End parken und sich noch mehr "Touri-Nepp" anschauen ;-) Egal. Das Foto wie weit New York entfernt is wollte ich unbedingt haben. Und irgendwie is es schon was besonderes am westlichen Ende einer so großen Insel zu stehen.


Am Nachmittag gab es Tee und Kuchen Bei Johnny's in Hayle


Dann sind wir mal einfach nur im Appartement geblieben. Tat gut nach den vielen Eindrücken.

Freitag war dann schon der letzte Tag in Cornwall. Wahnsinn wie schnell das alles vergangen ist!!!! Am Montag ist uns ein Schild im Hafen von Porthleven, auf dem mit veganen Optionen geworben wurde, aufgefallen. Also nix wie hin ins Twisted Currant!

Twisted Currant

Meine Mama wollte dann erneut nach St. Ives und der (am Sonntag so überlaufenen Stadt) noch eine "Chance" geben. Außerdem hat das Spinacio's einen so guten Eindruck bei ihr hinterlassen (sie lebt ja auch vegan). Und ich bin ihr soooo dankbar für ihre Hartnäckigkeit!!!!

Spinacio's
Kulinarisch waren das in Wildbeest Falmouth und das Spinacio's in St. Ives meine Höhepunkte.
Von den Sehenswürdigkeiten Bedruthan Steps und Falmouth.

Und schon war es das - sechs Nächte Cornwall - der erste Teil meines Reiseberichts.

Kurz ein paar Worte zum Auto fahren in England :-)




Das hier ist eine richtig schöne, große und gut ausgebaute Straße. Stellt sie euch halb so breit und mit hohen Hecken anstelle von Bäumen vor - dann wisst ihr wie wir oft unterwegs waren. Vor allem in Richtung Tintangle und Bedruthan Steps. Mittlerweile bin ich mir aber nicht sicher, ob das Navi es nicht manchmal "gut gemeint" hat uns uns "Abkürzungen" hat fahren lassen. Jedenfalls ein Erlebnis! Sehr kurvenreich, miese bis gar keine Sicht in Bezug auf den Gegenverkehr und irre eng. Wenn dann jemand ums Eck schießt? Hilft nur: eine*r muss zurück fahren ;-)

Vor der Abfahrt habe ich übrigens noch km/h in mph umgerechnet.
In der Stadt sind meist 30 Meilen pro Stunde erlaubt = 48 km/h.
Landstraße 60 mph was 96 km/h entspricht. Das darf man dann auch auf der eben beschriebenen Hecken-Straße fahren. Muss man aber nicht ;-)
Auf der Autobahn sind 70 Meilen erlaubt, also 112 km/h.

Große Autobahnen (auf der M5 sind wie beispielsweise von Totnes nach London gefahren) sind kuhl und easy. Die welche mit A beginnen sind es nicht unbedingt. Da wird man immer von Kreisverkehren ausgebremst und sie sind oft nur einspurig.

Weil ich mich brav an die Geschwindigkeitsbegrenzungen halte (im Gegensatz zu anderen Menschen) ;-) bin meistens nicht ich gefahren. Durch Frankreich fahre ich halt 130. Das war meiner Beifahrerin, die eher mit 150 oder so unterwegs is, zu langsam ;-)
So bin ich auch in England nur einmal in den Genuss des Linksfahrens gekommen. War aber viel viel leichter als gedacht. Irgendwie denkt man dann gar nicht mehr nach, sondern fährt nur.

Wie es ist, sich an ein Lenkrad und die Kupplung auf der anderen Seite zu gewöhnen (also sprich bei einem Leihwagen) weiß ich nicht.


Prinzipiell will ich zu den Engländern sagen:


Zum Glück waren alle SEHR SEHR freundlich und lieb und geduldig. Nicht nur beim Auto fahren. Das will ich hier eh mal festhalten: Ständig wird gegrüßt, gedankt, gelacht, gewunken, Daumen hoch gezeigt. Viel gelacht, gescherzt. Alle irre freundlich! Ich bin seit meinen USA Urlauben (leider lange her) nicht mehr so entspannt Auto gefahren wie in England.

Wobei ich, wie erwähnt, hauptsächlich Beifahrerin und Navi Bedienerin war. Was viel Spaß macht, denn der Gegenverkehr sucht ja im ersten Moment bei mir das Lenkrad :-)
 

Zum Abschluss des ersten Teils unseres Traumurlaubs waren wir mit Finn dann noch am Strand.



In Hayle ist das vor 08:00 Uhr und nach 19:00 Uhr erlaubt. Sehr praktisch im Vergleich zu beispielsweise Sylt.



Und hier noch mein Soundtrack in Cornwall:

Someone new von Hozier

 



und

Rude von Magic!




Musikalisch außerdem dabei: BERGE! Auf deren Konzert am Mittwoch im Milla ich mich schon sehr freue!

Am Donnerstag folgt mit Südengland der zweite von drei Teilen meines Urlaubsberichts ;-)

Sonnengrüße,
Claudi

Freitag, 19. Juni 2015

Vegan in München: Sunny Food

Hallo ihr Lieben,

und schon sind wir beim letzten Teil, meiner "Vegan in München" Reihe angelangt!

Heute stelle ich euch Sunny Food vor, eine Smoothie Bar in der Augustenstr. 74.


10 Smoothies stehen zur Auswahl, ich hatte den Easy Defender

Tipp am Rande: Die wundertollen "Original Ball Mason JarS"
aus den USA gibt es dort auch zu kaufen ;-)

Ich mag die Farben und das Holz <3 Voll gemütlich!

Hab natürlich gleich geshoppt ;-)


Leider sind nicht alle Smoothies vegan, können aber entsprechend umgewandelt werden. 


Ich sag das nur, damit keine*r meiner veganen Leser*innen reinstürmt und vor lauter Begeisterung vergisst die Karte genau zu checken ;-)

Sonnengrüße und allzeit gutes Schmusieschlürfen,
Claudi

Dienstag, 16. Juni 2015

Vegan in München: Erbils

Hallo ihr Lieben,

"Vegan in München" Teil 4 von 5.

Mit niemand Geringerem als dem von uns allen geliebeten Erbil!

 

 

Vom Veggie Döner Franchise Konzept habe ich hier bereits berichtet. Neben dem Royal Kebab House am Hauptbahnhof (wo auch Fleischdöner verkauft werden) gibt es nun einen REIN VEGANEN DÖNER LADEN IN MÜNCHEN (HAIDHAUSEN)!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Unsere Freude ist wirklich groß, denn Erbils ist wunderschön, nachhaltig, freundlich, liebevoll, hell und besonders kuhl weil komplett vegan.

Einen Besuch dort kann ich euch wirklich sehr ans Herz legen. 


Aber schaut selbst:










 
Ne, das is nicht der Erbil sondern Serkan Tunca ;-)

Auf dem Heimweg hab ich dann bei weiß-blauem Himmel einen Stopp am Friedensengel eingelegt <3



München, i mog di!

Erbils München findet ihr in der Einsteinstr. 125. Bis auf Sonntag ist immer offen. Für aktuelle Infos am besten die Facebook Seite checken ;-)

Sonnengrüße,
Claudi