Dienstag, 8. März 2011

kleine helfer

neben dir vielen lieben sms und emails die ich seit gestern bekomme, sind hier zwei geschichten, die einem bei so einem super traurigen verlust, finde ich, sehr weiter helfen:

DIE REGENBOGENBRÜCKE
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An einer Stelle der Ewigkeit gibt es einen Platz, den man die Regenbogenbrücke nennt. Wenn ein Tier stirbt, das eng mit jemanden zusammengelebt hat, begibt es sich zu dieser Regenbogenbrücke. 

Dort gibt es Wiesen und Hügel für all unsere speziellen Freunde, damit sie laufen und zusammen spielen können. Es gibt eine Menge Futter, Wasser und Sonnenschein und unsere Tiere fühlen sich wohl und zufrieden. Alle Tiere, die einmal krank waren, sind wieder heil und stark, so, wie wir uns an sie in unseren Träumen erinnern, wenn die Zeit vergeht.

Die Tiere sind glücklich und haben alles, außer einem kleinen Bisschen; sie vermissen jemanden bestimmtes, jemanden, den sie zurückgelassen haben. Sie laufen und spielen aber der Tag kommt, an dem eines sein Spiel plötzlich unterbricht und in die Ferne schaut. Die hellen Augen sind aufmerksam, der Körper ist unruhig. 

Plötzlich trennt es sich von seiner Gruppe, fliegt förmlich über das Gras, seine Beine tragen es schneller und schneller. Noch bist Du wie ein Punkt in der Unendlichkeit, doch wenn Du und Dein Freund sich dann endlich treffen, gibt es nur noch Wiedersehensfreude, die nicht enden will. 

Die glücklichen Küsse regnen über Dein Gesicht, Deine Hände streicheln wieder über den geliebten Kopf und Du siehst einmal mehr in die treuen Augen Deines Tieres, die Du lange nicht mehr gesehen, die Du aber niemals aus Deinem Herzen gelassen hast.

Dann geht ihr zusammen über die Regenbogenbrücke
Hoffen wir nicht alle, dass es so ist ?



Der kleine rote Kater
Der kleine rote Kater blieb plötzlich stehen. Hinter ihm spielten Kätzchen
auf einer bunten Sommerwiese, jagten einander und rauften spielerisch.
Es sah so fröhlich aus, aber vor ihm, im klaren ruhigen Wasser des
Teiches, sah er seine Mommy. Und sie weinte bitterlich. Er tapste ins
Wasser und versuchte, sie zu berühren, und als er das nicht konnte,
hüpfte er hinein. Nun war er ganz nass und Mommys Bild tanzte auf den
Wellen fort. "Mommy!" rief er. "Ist etwas nicht in Ordnung?"
Der kleine rote Kater drehte sich um. Eine Dame stand am Ufer des
Teiches, mit traurigen, aber liebevollen Augen. Der kleine rote Kater
seufzte und kletterte aus dem Wasser. "Das muss ein Fehler sein",
sagte er. "Ich sollte nicht hier sein".
Er sah zurück ins Wasser und das Bild seiner Mommy spiegelte
sich wieder darin. "Ich bin doch noch ein Baby. Mommy sagt,
das muss ein Irrtum sein. Sie sagt, ich darf gar nicht hier sein".
Die freundliche Dame seufzte und setzte
sich ins Gras. Der kleine rote Kater kletterte
in ihren Schoß. Es war nicht Mommys Schoß,
aber es war fast genauso gut. Als sie begann,
ihn zu streicheln und genau dort unter dem
Kinn zu kraulen, wo er es am liebsten mochte,
fing er fast gegen seinen Willen zu schnurren an.
"Ich fürchte, es ist kein Fehler. Es ist Dir bestimmt,
hier zu sein, und Deine Mommy weiß es tief in ihrem Herzen", sagte
die Dame. Der kleine rote Kater seufzte und lehnte seinen Kopf an den Fuß
der Dame.
"Aber sie ist so traurig. Es tut mir so weh, sie so weinen zu hören. Und
auch Daddy ist traurig".
"Aber sie wussten von Anfang an, dass dies geschehen würde" sagte die
Dame mit einem liebevollen Blick auf den kleinen Kater.
"War ich denn krank?"
Das überraschte den kleinen roten Kater. Niemand hatte jemals etwas
darüber gesagt und er hatte oft zugehört wenn sie dachten, er schliefe.
Sie sprachen stets nur darüber, wie süß er doch war und wie schnell er
gewachsen war.
"Nein, sie wussten nicht, dass Du krank warst", sagte die freundliche
Dame "Aber dennoch wussten sie, dass sie die Tränen gewählt hatten".
"Nein, das taten sie nicht", sagte der kleine rote Kater. "Wer würde schon
Tränen wählen?"
Sanft küsste die Dame sein Köpfchen. Er fühlte sich sicher und warm
und geliebt - aber er war noch immer voll Sorge um seine Mommy.
"Ich will Dir eine Geschichte erzählen", sagte die Dame.
Der kleine rote Kater sah auf und sah die anderen Tiere näher kommen.
Katzen - Big Boy und Snowball, Shamus und Abby und auch Little Cleo
und Robin. Merlin, Toby und Iggy und Zachary, Sweetie, Kamatta und
Obie. Hunde auch - Sally, Baby und Morgan, Rocky und Belle. Sogar
eine Eidechse namens Clyde und einige Ratten und ein Hamster namens
Odo. Alle legten sich erwartungsvoll ins Gras rund um die Dame und
sahen wartend zu ihr auf. Sie lächelte und begann:
"Vor langer, langer Zeit gingen die kleinen Engel zum Oberengel und
baten ihn um Hilfe, weil sie so einsam waren. Der Oberengel brachte
sie zu einer großen Mauer mit vielen Fenstern und ließ sie aus dem
ersten Fenster auf alle möglichen Dinge schauen - Puppen und Stofftiere
und Spielzeugautos und vieles mehr.
"Hier habt ihr etwas, das ihr lieben könnt" sagte der Engel. "Diese Dinge
werden eure Einsamkeit vertreiben". "Oh, vielen Dank", sagten die
kleinen Engel. "Das ist gerade, was wir brauchen". "Ihr habt das
Vergnügen gewählt", erklärte ihnen der Oberengel.
Aber nach einiger Zeit kamen die kleinen Engel zurück. "Dinge kann
man schon lieben", meinten sie. "Aber sie kümmern sich nicht darum,
dass wir sie lieben".
Der Oberengel führte sie zum zweiten Fenster. Sie sahen hinaus und
sahen alle möglich Arten wilder Tiere. "Ihr könnt diese Tiere lieben",
sagte er. "Sie werden wissen, dass ihr sie liebt."
Die kleinen Engel waren begeistert. Sie liefen hinaus zu den Tieren.
Einer gründete einen Zoo, ein anderer ein Naturschutzgebiet, einige
fütterten die Vögel.
"Ihr habt die Befriedigung gewählt", sagte der Oberengel.
Aber nach einiger Zeit kamen die kleinen Engel zurück. "Sie wissen, dass
wir sie lieben", sagten sie. "Aber sie lieben uns nicht wieder. Wir
möchten auch geliebt werden."
So führte sie der Oberengel zum dritten Fenster und zeigte ihnen die
Menschen.
"Hier sind Menschen zum Lieben", erklärte er ihnen. Die kleinen Engel
eilten hinaus zu den Menschen.
"Ihr habt die Verantwortung gewählt", sagte der Oberengel.
Aber bald waren sie wieder zurück. "Menschen kann man schon
lieben",
klagten sie "aber oft hören sie auf, uns zu lieben und verlassen uns. Sie
brechen unsere Herzen."
Der große Engel schüttelte den Kopf. "Ich kann euch nicht mehr helfen.
Ihr müsst mit dem zufrieden sein, was ich euch gegeben habe."
Da entdeckte einer der kleinen Engel ein weiteres Fenster und sah kleine
und große Hunde und Katzen, Eidechsen, Hamster und Frettchen. Die
anderen liefen herbei und bestaunten sie. "Was ist mit denen?" riefen sie.
Aber der Oberengel schob sie vom Fenster weg. "Das sind Gefühlstrainer",
sagte er. "Aber wir haben Probleme mit ihrem Operating-System."
"Würden sie wissen, dass wir sie lieben?" fragte einer - "Ja", erwiderte der
Oberengel widerstrebend.
"Und würden sie uns wiederlieben?" fragte ein anderer - "Ja", erwiderte der
große Engel. "Werden sie je aufhören, uns zu lieben?" riefen sie -
"Nein", gestand der große Engel. "Sie werden euch für immer lieben."
"Dann sind sie genau das, was wir uns wünschen", riefen die kleinen Engel.
Aber der Oberengel war sehr aufgeregt. "Ihr versteht nicht", erklärte er
ihnen.
"Ihr müßt sie füttern. Und ihr müsst ihre Umgebung reinigen und immer für
sie sorgen."
"Das tun wir gerne", riefen die kleinen Engel.
Und sie hörten nicht zu. Sie beugten sich nieder und nahmen die zahmen
Tierein die Arme und die Liebe in ihrem Herzen spiegelte sich in den Augen
der Tiere. "Sie sind nicht gut programmiert" rief der Oberengel, "es gibt
keine Garantie für sie.
Wir wissen nicht, wie lange sie halten. Manche hören sehr rasch auf zu
funktionieren, und manche halten länger!"
Aber das kümmerte die kleinen Engel nicht. Sie drückten die warmen
weichen Körperchen an sich und ihre Herzen füllten sich mit Liebe, so dass
sie fast zersprangen."Wir haben unsere Chance!" riefen sie.
"Ihr versteht nicht", versuchte es der Oberengel zum letzten Mal. "Sie sind
so gemacht, dass selbst der Haltbarste von ihnen euch nicht überleben wird.
Euer Schicksal wird sein, durch ihren Verlust zu leiden!"
Die kleinen Engel betrachteten die Tiere in ihren Armen und schluckten.
Dann sagten sie tapfer: "Das macht nichts. Es ist ein fairer Tausch für die
Liebe, die sie uns geben."
Der Oberengel sah ihnen nach und schüttelte den Kopf. "Nun habt ihr die
Tränen gewählt", flüsterte er.
"Und so ist es auch geblieben", meinte die freundliche Dame. "Und jede
Mommy und jeder Daddy weiß das. Wenn sie euch in ihr Herz schließen,
wissen sie, dass ihr sie eines Tages verlassen werdet und sie weinen
müssen." Der kleine rote Kater setzte sich auf. "Warum nehmen sie uns
dann zu sich?" fragte er erstaunt.
"Weil auch nur eine kurze Zeit eurer Liebe den Kummer wert ist."
"Oh", sagte der kleine Kater und starrte wieder in den Teich. Da war noch
immer das Bild seiner Mommy, weinend. "Wird sie jemals aufhören zu
weinen?"
Sie nickte. "Sieh, der Oberengel bedauerte die kleinen Engel. Er konnte
die Tränen nicht wegzaubern, aber er mochte sie besonders."
Sie tauchte die Hand in den Teich und ließ das Wasser von ihren Fingern
tropfen. "Er machte heilende Tränen aus diesem Wasser. Jede Träne enthält
ein bisschen
von der glücklichen Zeit und all dem Schnurren und Streicheln und der
Freude an Dir. Wenn Deine Mommy weint, heilt ihr Herz. Es mag seine Zeit
dauern, aber durch ihre Tränen fühlt sie sich besser. Nach einiger Zeit wird
sie nicht mehr so traurig sein, wenn sie an Dich denkt, und sich nur der
schönen Zeit erinnern.
Und sie wird ihr Herz wieder für einen neues Kätzchen öffnen."
"Aber dann wird sie eines Tages wieder weinen!"
Die Dame lächelte ihn an und stand auf. "Aber sie wird auch wieder
jemanden lieb haben. Daran wird sie denken".
Sie nahm Big Boy und Snowball in ihre Arme und kraulte Morgan genau
dort am Ohr, wo sie es so mochte. „Sieh nur, die Schmetterlinge kommen.
Sollen wir nicht spielen gehen?"
Die anderen Tiere liefen voraus, aber der kleine rote Kater wollte seine
Mommy noch nicht verlassen.
"Werden wir jemals wieder zusammen sein?" Die freundliche Dame nickte.
"Du wirst in den Augen jeder Katze sein, die sie ansieht. Und sie wird Dich
im Schnurren jeder Katze hören, die sie streichelt. Und spät in der Nacht,
wenn sie einschläft, wirst Du ihr nahe sein und ihr werdet beide Frieden
haben. Und bald, eines Tages, wirst Du ihr einen Regenbogen senden,
damit sie weiß, dass Du in Sicherheit bist und hier auf sie wartest."
"Das gefällt mir", sagte der kleine rote Kater und warf einen letzten langen
Blick auf seine Mommy. Er sah ihr Lächeln unter ihren Tränen und wusste,
dass ihr eingefallen war, wie er fast in die Badewanne gefallen wäre.
"Ich hab' dich lieb, Mommy", flüsterte er. "Es ist schon okay, wenn Du
weinst".
Er blickte zu den anderen, die spielten, und lachten mit den
Schmetterlingen.
"Oh, Mommy! Ich gehe jetzt spielen, okay? Aber ich werde immer bei Dir
sein, das verspreche ich."
Dann wandte er sich um und lief den anderen nach.....

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