Samstag, 17. Dezember 2011

PEACE FOOD


ich mag es ein buch zu lesen und am ende ein lächeln auf dem gesicht zu haben. hier war das so. da wurde mir wieder bewusst, dass ich nicht allein da draußen bin, unterwegs als einzelkämpfer, sondern dass es viele andere menschen gibt, die denken und handeln wie ich (zum glück!).

peace food beleuchtet den veganismus eher von der esoterischen seite aus und besteht aus vier kapiteln:
* krank durch fleisch und milchprodukte
* das leid der tiere
* das beste für körper und seele
* 30 vegane rezepte für ein glückliches leben

es wird viel zitiert, aus "china study" (kapitel 1) und "tiere essen" (kapitel 2), welche ich beide schon gelesen hab. leider kommen auch die fürchterlich schlachthofszenen aus tiere essen (die mich übrigens zur veganerin haben werden lassen) vor.

zusätzlich, daher finde ich auch den titel so passend gewählt, wird jedoch die schlechte seite von fleisch gezeigt. hier geht es also "nicht nur" darum ein tier zu verspeisen, sondern auch dessen angst, stress, trost- und liebloses leben, seine gefühltswelt, mit zu essen.

im dritten kapitel werden verschiedene hormone erklärt, "weshalb sind schlaf und sonne so wichtig?" und es wird darauf eingegangen, wie sehr veganismus das wohlbefinden steigert.

der zweite teil des buches ist voll mit einfachen veganen rezepten. diese sind so wunderbar fotografiert, dass soger ein fleischesser appetit auf pflanzen bekommen dürfte.

sehr schön: es wird immer wieder darauf hingewiesen, wie wichtig bio und vollkornprodukte sind!

zusammenfassung: ich habe nun ein buch gefunden, welches sich gut an menschen verschenken lässt, die schon fast auf dem richtigen weg sind, denen aber noch der letzte kick zum vegetarier (oder noch besser) veganer fehlt!



xoxo & tofu
claudi

Kommentare:

  1. Liebe claudi,

    habe Deine Buchempfehlung (Danke dafür!) grade auf http://world-of-pd.blogspot.com/2011/12/buchempfehlung.html verlinkt ...

    Viele vegane Grüße, PD

    AntwortenLöschen
  2. dankeschön pd :) das ist sehr lieb von dir.
    viele grüße und einen schönen vierten advent,
    die claudi

    AntwortenLöschen
  3. Dieses Buch steht auch auf meiner Wunschleseliste fürs nächste jahr :) Ich mag Rüdiger Dahlke total gerne und hab ich super gefreut als ich dieses Buch von ihm vor en paar Wochen bei amazon entdeckt habe.
    LG
    Karmi

    AntwortenLöschen
  4. guten abend karmi,
    es ist wirklich seht gut und v.a. auch flüssig zu lesen. macht richtig spaß, bis auf die stellen aus den schlachthöfen :-(
    viele liebe grüße,
    claudi

    AntwortenLöschen
  5. Liebe Claudia,


    heute war ich endlich !!! mal im Coox and Candy und ich war so begeistert. Die Bedienung super nett, der Cup Cake ging auf kosten des Hauses und das NUR, weil wir gefragt haben, ob sie unseren Espresso vergessen haben.... Mein Mann hatte " Veggie Ente" die Er ok fand aber Seitan ist nichts für das Männle und ich, ich hatte Tempetaler gebraten auf Gemüse mit Nudeln auf Curry Mangosoße und das war soooooooooo lecker. :-)

    Ich hoffe Du genießt Deine freien Tage

    Lg, Sandra

    AntwortenLöschen
  6. guten abend sandra,

    das freut mich sehr. wie schön. ich habe mich dort auch immer sehr wohl gefühlt.

    und ja, ich lass es mir hier gut gehen :-)

    liebe grüße,
    die claudi

    AntwortenLöschen
  7. Dann kommt dieses Buch wohl, neben "Tiere essen" auch auf meinen Wunschzettel. :)

    Ich finde es immer gut, wenn man weiß warum Fleisch und Milch schlecht für den Körper sind. Zwar habe ich mich in die Thematik schon ein wenig eingelesen, aber ich glaube ein komplettes Buch, inklusive Rezepten, ist sicherlich nicht zu verachten. :D
    (So kann man dann auch dem Argument "Du kriegst doch Mangelerscheinungen" ein wenig entgegen wirken. ;))

    Liebe Grüße und ein schönes Wochenende,
    Linda

    AntwortenLöschen
  8. guten abend linda,

    hier sind noch ein paar weitere tipps:
    http://www.claudigoesvegan.de/buecher.php

    :-)

    morgen wird die website überarbeitet... sind ein paar veraltete sachen drauf, andere fehlen...

    dir auch noch ein schönes wochenende und liebe grüße zurück,
    die claudi

    AntwortenLöschen
  9. danke für diese tolle Buchempfehlung!! Ich weiß schon 5 Leute, an die ich das verschenken werde.

    AntwortenLöschen
  10. Hallo Claudi,

    PeaceFood steht bei mir als nächstes an ;-)

    LG Biggy

    AntwortenLöschen
  11. Klingt gut und der neue Ansatz gefällt mir und macht Lust, es zu lesen.
    Ich habe nämlich auch einige prositive Entwicklungen festgestellt, seit ich vegan lebe. Ich habe mehr Antrieb, brauche weniger Schlaf, schlafe durch (vorher hatte ich massive Einschlaf und Durchschlafprobleme).

    AntwortenLöschen
  12. Danke für die Empfehlung, ich hatte noch gezögert. :)

    AntwortenLöschen
  13. und wer es dieses Jahr noch gewinnen will, schaut hier mal vorbei:

    http://www.lebeblog.de/ernaehrung/mit-guten-vorsatzen-gesund-ins-neue-jahr-2012/

    AntwortenLöschen
  14. Annabell Christian26. Dezember 2011 um 16:10

    PEACE FOOD sollte man auf den Index setzen, wegen Gefährdung der Volksgesundheit.
    Seit über einem halben Jahrhundert werden die Leute vom medizinischen Establishment in die Irre geleitet.
    Die Ansicht, dass tierische Fette und Cholesterin zu Arteriosklerose und koronarer Herzkrankheit führen - bekannt als "Lipid-Hypothese" -, ist wahrscheinlich die grösste Fehleinschätzung in der Geschichte der Medizin.
    Um so erstaunlicher ist es, dass selbst Kapazitäten wie Dahlke diesem alten Märchen auf den Leim gehen. Den Lesern von PEACE FOOD zu empfehlen, ihren Fettverzehr zu reduzieren, ist unverantwortlich.
    Neben Protein ist Fett eines der elementarsten Nahrungsbestandteile. Vegane Ernährung ist extrem fettarm. Das kann langfristig niemals funktionieren. Denken sie nur an fettlösliche Vitamine A,D,E und Beta-Carotin, an die Mineralstoffaufnahme und das Hormonsystem. Da sind Mangelzustände und Stoffwechselstörungen vorprogrammiert.
    Zahlreiche Naturvölker hatten sich immer fettreich ernährt, bei bester Gesundheit!
    lesen sie mal das: http://s267274200.online.de/archives/302

    Übrigens: Campbell mit seiner China-Study können sie vergessen. Das ist ein Flop. Googeln sie mal unter "Denise Minger", selbst ehemalige Veganerin. Sie widerlegte Campbell. In einem Streitgespräch mit Minger hat er ziemlich alt ausgesehen...
    Das von Veganern gerne zitierte Positionspapier der American Dietetic Association (ADA) ist sein Papier nicht wert.
    Zahlreiche Lebensmittelkonzerne beglücken die ADA mit Spendengeldern, darunter so bekannte Namen wie Monsanto, Procter and Gamble, Coca-Cola, Kellogg, Weight Watchers...usw. Deshalb können sie sicher sein, dass dieser Verband der amerikanischen Ernährungswissenschaftler von der Fett- und Cholesterinlüge niemals abrücken wird. Selbst wenn alle wissenschaftlichen Erkenntnisse dagegen sprechen. Schliesslich sägt niemand den eigenen Ast ab, auf dem er sitzt.

    AntwortenLöschen
  15. Guten Abend Annabell,

    da sind wir in allen aufgeführten Bereichen unterschiedlicher Meinung.

    Dennoch Danke für den Kommentar.

    Grüße,
    Claudi

    AntwortenLöschen
  16. Hallo liebe Claudi!

    Ich habe mir das Buch am 24.12. im BUchladen am Bahnhof auf dem Weg zum Weihnachten feiern gekauft. Es ist wirklich sehr gut! Der erste Teil ist etwas schwierig zu lesen, wegen der ganzen Studien aber nun bin ich im 2. Teil (ich kann das nicht so schnell lesen, da ich die Dinge erstmal verdauen muss, die ich das lese) und der ist so offen und ehrlich, dass es einem die Sprache verschlägt. Ich dachte immer, ich bin recht hart im Nehmen aber die Schlachthofszenen, die sind echt zum weinen. Hatte TRänen in den Augen, bei der Beschreibung der trächtigen Kühe.
    Ich denke im Moment wirklich nicht mehr darüber nach, jemals wieder Fleisch zu essen oder Tiere in irgendeiner Form für mich auszubeuten. So ist es ja nunmal, wenn man tierische Produkte kauft, sei es Milch, Käse oder Leder. Nur leider verdrängt man es heute viel zu gern, bzw. kommt garnicht auf die Idee, darüber nachzudenken, was man da eigentlich in den Händen hält und was dafür leiden musste.

    So genug blabla von mir ;)

    Vielen Dank für deine Empfehlung, ich werde es auch jedem weiterempfehlen.

    lg Nicole

    AntwortenLöschen
  17. Annabell Christian2. Januar 2012 um 19:05

    ich würde sage, bei Dir fehlt es an ernährungspysiologischem Grundlagenwissen. Sonst würdest Du vielleicht meine Ansicht besser verstehen.
    Im Forum von Schrot&Korn kannst Du mehr von mir lesen. (Pseudonym: amirim)

    AntwortenLöschen
  18. Guten Abend Nicole,

    ich freue mich sehr, dass es dir gefällt!

    Wir haben ungefähr gleich schnell gelesen :-)

    Liebe Grüße,
    die Claudi

    AntwortenLöschen
  19. Was hätten die genannten Firmen davon die ADA zu sponsern, wo die Studie genau gegen diese Produzenten schießt?

    AntwortenLöschen
  20. Was ich mich bei diesen Diskussionen immer frage, das ist, ob nicht jeder einfach essen sollte, was sie/er meint essen zu wollen bzw. was dem eigenen Körper gut tut. Ich merke zumindest, was mir gut tut und was nicht und ich habe sehr wohl bemerkt, dass es mir ohne tierische Fette bzw. mit geringerem Fettanteil in meiner Ernährung um ein vielfaches besser geht! Auf die Industrie würde ich mich in gar keinem Fall und auf irgendeine Weise verlassen und auch Bücher lese ich generell nur um mir Anregungen zu holen, aber es wird nicht DAS Buch geben, welches den besten/tollsten Ernährungsstil für jeden aufweist, welches richtig/falsch ist, denn auch Körper sind verschieden (Wenn man diese Sache mal allein von der gesundheitlichen Schiene betrachten will!). Man benötigt allerdings kein ernährungspysiologisches Grundlagenwissen um zu erkennen, dass Vegetarismus/Veganismus moralisch das einzig Wahre sein kann und von dem Aspekt her, ist es doch schön, wenn es nun ein weiteres Buch gibt, welches diese These durchaus unterstützt.

    AntwortenLöschen
  21. Zu dem Buch von Dahlke kann ich nichts sagen, da ich es nicht gelesen haben (habe ich auch nicht vor). Aber zu Annabel Christians Behauptungen möchte ich folgendes bemerken: Sie hat vermutlich die Bücher "Die Cholesterinlüge" von Hartenbach sowie die "Krankheitserfinder" von J. Blech gelesen. Was von diesen Werken zu halten ist, kann man zum Beispiel hier nachlesen:
    http://www.lipid-liga.de/cms/index.php?option=com_content&task=view&id=97&Itemid=146
    Prof. Dr. Weizels Urteil zu Hartenbach: "Bei kritischer Durchsicht findet sich leider keinerlei fundierte Substanz."

    Vor allem Frau Christians These, dass die vegane Ernährung ZU fettarm wäre, ist völlig unhaltbar und beweist, dass sie sich mit diesem Thema noch nicht seriös auseinandergesetzt hat. Ich bin seit zwanzig Jahren Veganer und leide nicht (und litt nie) unter Mangelerscheinungen. Natürlich ist Fett wichtig! Es gibt allerdings ausreichend vegane (pflanzliche) Fettquellen (Sonnenblumen-, Distel-, Soja-, Leinöl, Sojabohnen, Walnüsse, Erdnüsse,...) die sich leicht in die tägliche Ernährung einbinden lassen.

    Eine gut geplante vegane Ernährung macht nicht krank - und ist aus ethischen Gründen die beste Wahl. Das ist so sicher wie das Amen in der Kirche. Dennoch: Cholesterin ist ein komplexes Thema mit dem sich die Forschung sicher noch weiter kritisch auseinandersetzen muss.

    AntwortenLöschen
  22. mag zwar ganz nett sein das buch, aber bei dem autor wäre ich vorsichtig. ACHTUNG eso-kram!!

    http://www.esowatch.com/ge/index.php?title=R%C3%BCdiger_Dahlke

    AntwortenLöschen
  23. vielen herzlichen dank kathrin, lena und olaf für eure kommentare.

    euch allen noch eine schöne woche und liebe grüße,
    die claudi

    AntwortenLöschen
  24. Annabell Christian4. Januar 2012 um 13:40

    @Olaf Brenner: keines der genannten Bücher habe ich gelesen!

    Was ich gelesen habe:
    "Der grosse Cholesterin-Schwindel", von Anthony Colpo,
    "Fette Irrtümer", von Paolo Colombani
    "MEHR FETT", Systemed-Verlag
    Sie werden kaum jemand finden, der sich so intensiv mit dem Thema FETT auseinandergesetzt hat! Mehr dazu können Sie im Forum von Schrot&Korn lesen (Pseudonym amirim).
    20 Jahre vegan leben ist keine Kunst. Das kann jeder...
    Vegane Ernährung funktioniert nur deshalb, weil alle Veganer eine vegetarisch-omnivore Vorgeschichte haben!
    Machen Sie das mal ein ganzes Leben lang oder über mehrere Generationen - das kann nie funktionieren. Langfristig macht vegane Ernährung total krank. Das liegt an den von Veganern bevorzugten Fetten: Sonnenblumen-, Distel-, Soja-, und Leinöl sind alle sehr schädlich. All diese Pflanzenöle verursachen langfristig Arteriosklerose, Zell- und Gewebeschäden!!
    Was nützt uns eine ethisch korrekte Ernährung, wenn wir in Zukunft lauter kranke und behinderte Kinder haben??

    AntwortenLöschen
  25. Siehe auch
    http://mytreetv.wordpress.com/2012/12/12/peacefood/
    Keep it green!
    Stefan

    AntwortenLöschen