Dienstag, 31. Mai 2011

spanische gurken, reiscurry und nierenbohnen

was gibt es denn schöneres, als diese meldung vom spiegel?

Darmkeime auf spanischen Gurken lösten Ehec-Seuche nicht aus

doch, da gibt es was! meine kollegin backt zu ihrem geburtstag einen veganen kuchen für mich :) jupie...
bis dato wusste ja noch niemand über mein neues leben bescheid. aber seit dem ich mit ihr per facebook befreundet bin (na gut, jeder der ein bisschen genauer hinschaut merkt dann schon anhand meiner gruppen und einträge wie ich orientiert bin) hat sie scheinbar gleich überrissen, dass ich vegan lebe und mit meiner anderen kollegen während meines urlaubs darüber gesprochen. diese wiederrum wusste davon nichts und hat nur auf vegetarisch getippt. nun ist es also raus, zumindest gegenüber meinen beiden banknachbarinnen. fühlt sich gut an. und wie süüüüüüß das doch ist, dass ich gleich nen kuchen gebacken bekomme. scheinbar sogar mit sirup statt mit zucker? na ich lass mich überraschen...

gestern gab es ein lecker reiscurry.
hierfür hab ich natur- und wildreis gekocht, erdnüsse in der pfanne gebraten (ohne öl), den reis dazu gegeben und eine kleine dose alnatura kokosmilch. dann noch mandel-sesam-tofu in würfel rein und etwas curry pulver drüber (natürlich auch bio) und fertig war das ganze.
das war geschmacklich schon fast restaurantreif. ich steigere mich langsam....



heute gibt es dann salat mit kidneybohnen. diese habe ich seit gestern abend in viel wasser eingeweicht, über nacht, mind. 12 stunden.
nun werden sie noch 1 1/2 stunden lang in wasser erwärmt und dann sind sie fertig.
was für eine schande: das ist das erste mal, dass ich mir bohnen selber mache! ich hab die sonst immer nur aus der dose gekauft, was ziemlich faul ist. vor allem ist da meist noch irgendwelche gewürzzeugs oder auch zucker enthalten. und preislich freilich auch viel teurer. ich bin also echt gespannt auf mein experiment, aber das wird bestimmt gelingen ;-)
bohnen enthalten viel protein und eiweiss und sind eine super alternative zu tofu und konsorten, wenn man einfach mal bock auf was anderes hat.
ich mag sie vor allem im salat sehr gerne, und diesen kann ich heute, nach der tollen nachricht vom spiegel auch wieder richtig genießen!!!

aber nun geh ich erst mal ins yoga!

namasté und

xoxo & tofu
claudi

Sonntag, 29. Mai 2011

geflügelpest in deutschland!!! (außerdem: weißkohltopf, sonnencreme, essbare blumen und essen im max pett)

"wieso berichtet keiner hierüber?" 
vor lauter ehec (dazu hier noch ein toller artikel) geht das in den medien scheinbar unter! in den nachrichten hab ich zumindest soeben nichts gehört davon. 
schade.

„was mache ich mit weißkohl?“
bei der beantwortung dieser frage hat mir der liebe wie folgt serkan geholfen, und somit auch gleich noch meine lauchstange und die pastinake in einem eintopf verwurstelt/vertofut ;-)

den weißkohl in nicht allzu dünne streifen schneiden - die streifen sollten so lang sein das sie gut auf einen löffel passen. pastinake schälen und würfeln, lauch in scheiben schneiden und öl in einem topf erhitzen.

den lauch glasig schwitzen und pastinake dazu geben. etwas mehl drüber streuen mit etwas brühe ablöschen und dann den weißkohl dazu.
das ganze erneut mit brühe aufgießen bis der inhalt des topfe leicht bedeckt ist, dann bei mittlerer hitze gar köcheln lassen.



zum schluss mit salz, evtl. pfeffer und kümmel abschmecken.
oder alternativ miso mit reingeben ;-)


ein weißkohlkopf reicht für drei portionen eintopf plus zwei portionen krautsalat.
den mache ich für den biergartenbesuch am dienstag nach einem rezept von papa (einfach 24 stunden vor verzehr mit weißem balsamico und öl sowie kümmel, salz und pfeffer anmachen). foto folgt ;)

dazu gab es einen grünen salat mit den restlichen linsen von gestern und karotten, sowie gerösteten sonnenblumen/kürbiskernen. (jaaaaaaa... ich esse salat....)

hier noch zwei fotos vom max pett gestern:
sojaschnitzel mit kartoffel/gurkensalat und remoulade

döner (groß)
 
und mein kleiner nachbericht bzgl. alverde sonnnecreme:

die baby sonnencreme ist ohne parfüm und "schmiert" am wenigstens.
die kinder sonnencreme, sowie die sun sonnencreme sind parfümiert und hinterlassen, so gut man auch immer cremen mag, einen weißen film auf der haut.
ich dachte mir einfach: cool, so erkennt man nun veganer am pool ;) ;) ;)
scherzle... ja, ich schminke mich, ja ich mag mode, aber ich bin nicht soooooo tüdeldiedüh, dass mich ein wenig cremerest auf der haut stören würde.
lieber vegan und naturkosmetik und tierversuchsfrei, als dass ich mir ein nivea sonnenspray kaufe, dass dann zwar toll einzieht, für das aber tiere leiden mussten und das nur mist enthält!

zuletzt noch ein aktuelles foto meiner essbaren blumen. hat sich was getan im urlaub, aber eine blüte ist noch nicht zu sehen :(

xoxo & tofu
claudi

Samstag, 28. Mai 2011

ehec aus veganer sicht und linsen mit couscous

ich habe hier einen sinnvollen text auf der website der peta gefunden.

EHEC-Seuche durch industrielle Tierproduktion ausgebrochen

PETA fordert Abschaffung der Intensivtierhaltung
Stand: 25. Mai 2011
Gerlingen, 25. Mai 2011 – Die aktuelle Infektionswelle mit dem gefährlichen Zoonose-Keim EHEC (enterohämorrhagische Escherichia coli-Bakterien) ist laut der Tierrechtsorganisation PETA Deutschland e. V. allein eine Folge der industriellen Haltung sogenannter „Nutztiere“. Die Krankheitserreger, die unter anderem lebensgefährliche, wässrig-blutige Durchfälle auslösen können, werden vor allem durch Rinder übertragen (die selbst nicht erkranken können, die Bakterien aber in sich tragen). Besondere Risikolebensmittel sind deshalb Rohmilch oder unzureichend gegartes Rindfleisch, bereits die Aufnahme von 100 Keimen kann für eine Ansteckung ausreichen. Darüber hinaus ist ein großes Problem die Düngung von Gemüsefeldern mit tierischem Kot, sogenannter „Gülle“, denn über den Kot der Tiere werden die Bakterien ausgeschieden und übertragen. PETA fordert deshalb, dass die Politik die Krankheitswelle zum Anlass nimmt, ein Umdenken in der Landwirtschaft weg von der industriellen Intensivtierhaltung einzuleiten, bevor weitere Menschen sterben müssen.
Zwar regelt in Deutschland eine Düngemittelverordnung das Ausbringen tierischer Hinterlassenschaften auf Felder, auf denen Lebensmittel für den menschlichen Verzehr produziert werden, jedoch werden die Vorschriften von den Verantwortlichen häufig nicht eingehalten, glaubt Agrarexperte Dr. Edmund Haferbeck, wissenschaftlicher Berater bei PETA. Er erhebt schwere Vorwürfe gegen die industriellen Tierhalter: „Hier wird dem Verbraucher ein sicheres Produkt vorgegaukelt, welches nicht existiert. Die tierausbeutenden Industrien nehmen neben der systemimmanenten Tierquälerei und der Umweltverseuchung enorme Gesundheitsrisiken billigend in Kauf. Selbst nicht-tierische Produkte wie Gemüse werden mit dem Kot der Tiere verunreinigt, so dass hochgefährliche Keime wie EHEC auf den Verbraucher übertragen werden können. Der Güllehandel zwischen Deutschland und den Nachbarstaaten floriert, hier bereichern sich wieder einmal einige Großkonzerne auf Kosten von Mensch und Tier.“
Interviewkontakt: Dr. Edmund Haferbeck, Tel. 07156 / 17828-28, Mobil 0171 / 4317387
Weitere Informationen: www.goveggie.de
Druckfähige Fotos: www.fotos.peta.de


auch die vgd veröffnetlicht auf ihrer website http://www.vegane-gesellschaft.org/ einen bericht nach dem anderen zu dem thema, ein blick lohnt sich auf jeden fall!!! und gerne auch eine email (einfach nur das formular ausfüllen) an das robert koch institut.

hier ist außerdem ein toller flyer hinterlegt: "bio für alle geht nur vegan"!

ich hab gestern beim einkauf einfach nur darauf geachtet, dass mein salatkopf "aus der region" kommt. das allerdings mache ich schon lange, da ich schon seit dem ersten pestizid skandal der vor jahren in spanien war, kein gemüse oder obst mehr kaufe, das aus spanien kommt. bis auf meine heiligen bananen ist sowieso alles was ich kaufe maximal aus italien oder frankreich... mir ist das bzgl. der umwelt einfach wichtig... aber besonders erst, seit ich vegan bin. dies bestätigt mal wieder, dass man an sich sehr viel überdenkt, mit dieser lebensweise.

gestern habe ich dann ja noch meinen einkauf "verkocht". nun sind noch eine pastinake, eine lauchstange, ein halber fenchel und ein brokkoli kopf über. mal schauen, was ich damit noch so anstelle.
zum ersten anlauf gab es lauch/fenchel/karotten suppe und dazu couscous mit grünen linsen.

grüne linsen werden 2 stunden in viel kaltem wasser eingeweicht, dann gut abgewaschen und anschließend 30 minuten in dreifacher wassermenge vor sich hingeköchelt (niedrige temperatur). danach erst salzen/würzen!

zuerst den lauch in öl anbraten, dann die karotten und den fenchel und noch mehr öl dazu. anschließend mit 1 1/2 litern gemüsebrühe ablöschen und gut durch kochen... dann nur noch pürieren. und anschließend hab ich 2 TL miso (meine neuentdeckung aus silverstones buch) rein gegeben. das gibt eine feine würze, so das weitere gewürze gar nicht mehr nötig waren!

die suppe war echt fein und in einer guten halben stunde fertig. weil mir das unter dem kochen dann irgendwie so langweilig vorkam, hab ich noch schnell couscous dazu gemacht!


die suppe würde ich auch jederzeit gästen anbieten, während meine linsen/couscous kombination noch weiterem feinschliff bedarf. ich glaub mit sauce schmeckt das dann auch fein. da ich ja nur für mich gekocht hab, hab ich einfach suppe immer dazu gelöffelt ;) und war somit absolut zufrieden mit meiner kreation ;)

so, nun schwinge ich mich langsam aufs radl, ab ins max pett auf einen veggie döner. lecker...

xoxo & tofu
claudi

Freitag, 27. Mai 2011

wieder daheim + vegane termine münchen

kaum aus dem urlaub zurück, schon in den bio supermarkt :-) hier die hauptbestandteile meines einkaufs:
bei dem schietwetter das mich hier begrüßt hat, werde ich mir heute abend nämlich eine lecker, lecker suppe zaubern!!
mit karotten, fenchel, weißkohl und lauch! abgerundet dann mit miso und kresse.
ist schon gemein sich von 30 grad und sonnenschein auf dauerregen umzustellen :-(

immerhin hab ich noch "mitbringsel" aus frankreich, die zumindest ein bisschen sonne in mein herz bringen



kaum bin ich wieder da, stehen auch neue termine an:
am 04. und 05. juni (samstag/sonntag) ist die VGD münchen auf dem streetlife festival vertreten!

am 08. juni (mittwoch) geben anti-flag ein benefizkonzert im münchner backstage! ich freue mich sehr dort für die PETA erneut vor ort sein zu dürfen.

ganz wichtig: eine
"Demonstration gegen den Fleischkonsum und gegen die Mastanlage bei Freising" findet
am 11. juni (samstag) in münchen statt.
ab 15 uhr, treffpunkt stachus, dauer zwei stunden!
ich freue mich natürlich sehr über jeden der kommt, denn die demo wird von unserer lieben linda organisiert, einem weiteren engel für die tiere!
wem es nicht möglich ist dabei zu sein, darf gerne diese petition unterzeichnen:
http://www.facebook.com/keine.fleischfabrik


am 02. juli (samstag) steht dann die münchner VEGANMANIA an, auch hier bin ich für die PETA vor ort ;-)

frisch erholt vom urlaub geht es nun also wieder rund! und das ist auch gut so!

jetzt wasche ich mal weiter berge von wäsche und schau dem regenwetter zu... später ist dann abholen der blumen bei meinen eltern angesagt und dann mache ich mir heute einen gemütlichen abend.
nach 12 stunden auto fahrt gestern habe ich mir den auch verdient finde ich... und am montag gehts ja wieder ab in die arbeit...

xoxo & tofu
claudi

Mittwoch, 25. Mai 2011

Côte d'Azur, letzter Teil

Gestern gabs, kurz vor Abreise, noch eine Galette für mich.
Der Teig besteht aus "blé noir" (Buchweizenmehl) und Wasser, sie wurde mit Oregano, Champignons und Tomaten gefüllt ;-) war sehr fein!

Heute letzter Tag, mal schauen wie ich alle Leckereien in den Koffer bekomme...

Bis bald zurück daheim!

xoxo & tofu
Claudi

Samstag, 21. Mai 2011

côte d’azur vegan, teil 4


hier ein paar impressionen vom markt, die keinerlei kommentar bedarfen, die bilder sprechen für sich…






zum ersten mal in meinem leben habe ich artischocken gegessen.  diese gibt man ca. 40 minuten lang (je nach größe) in kochendes wasser, bis die äußeren blätter sehr weich sind. dazu macht man ein dressing (zb mit balsamico, olivenöl und sojasahne) und lutscht zuerst einmal von den blättern den unteren, weichen teil raus, nachdem man es ins dressing getunkt hat. sobald man sich zum herzen vorgearbeitet hat (die blätter sind dann teils lila farben) entfernt man die härchen durch rauszupfen. anschließend liegt das herz frei und man schneidet stückchenweise davon ab um auch dies ins dressing zu tunken. die prozedur ist ähnlich gesellig wie ein raclette oder fondue essen und es schmeckt sehr sehr lecker. satt wird man davon nicht, die franzosen essen das als vorspeise. passend dazu (wie immer): baguette ;-)







gestern waren wir in domaine des planes, dem bio weingut der familie rieder.
dabei gelernt (will nun nicht für ganz frankreich sprechen, aber zumindest für dieses eine weingut, da ich beim winzer selbst nachgefragt habe!): der rosé wird gar nicht geklärt, aber in den rotwein wird ein ganz ganz klein wenig (er hat betont, dass es wirklich sehr sehr wenig und auf eine flasche gerechnet gar lächerlich bzw gar nicht berechenbar ist) eiweiss gegeben wird. definitiv keine gelatine. die frage hat er allerdings nicht als doof oder lächerlich angesehen und bestätigt, dass die klärung mit gelatine in deutschland praktiziert wird.
das weingut ist wunderschön, der geruch der reben unbeschreiblich und es war ein sehr interessanter ausflug! auf dem weg hin hab ich noch einen bio bäcker entdeckt und auf dem weg zurück haben wir uns am markt mit frischem mangold und bio reis eingedeckt. in frankreich wird schon jetzt fleissig für die abschaffung der plastiktüten geworben. diese sollen lt. süddeutscher zeitung demnächst EU-weit so teuer werden,  dass sich keiner mehr eine plastiktüte kauft um so nach und nach von den tüten weg zu kommen. (ich bin ja seit langem schon mit meinem reisenthel korb und baumwolltaschen von der peta und kochen ohne knochen unterwegs)






zum abendessen gab es dann soja schnetzel mit mangold und reis ;-)



ich wage übrigens zu behaupten, dass südfrankreich ein heuschrecken problem hat.


sodali, heut abend gibt’s spotzls berühmte bolognese, die bedarf einiges an vorbereitung, also ab in die küche ;-)

xoxo & tofu
claudi

Donnerstag, 19. Mai 2011

côte d’azur vegan, teil 3


gestern war ein total toller tag.
eigentlich hat es vorgestern mit dem abendessen schon gut angefangen ;-)
wir waren im supermarkt (sogar dort sind obst und gemüse frisch und aus der region) und im bio markt einkaufen. in zweiterem habe ich diese aufstriche entdeckt:


der salat war mit champignons, ananas, sonnenblumenkernen, tomaten und kartotten
so was von lecker und wurde noch mit einer avocado creme und den soja steaks gekrönt.







gestern sind wir dann zuerst nach nizza.das SPEAKEASY (lue lamartine 7) hatte leider geschlossen L aber ich hab – zumindest von außen – ein paar fotos gemacht. so eine hausfassade habe ich noch nie gesehen. die türe ist vollgepappt mit tierrechtsaufklebern und flyern und ich war wirklich traurig. lt. happycow.net gehört der laden einer kalifornierin die mit leib und seele vegan ist, ich hätte so gerne mit ihr gesprochen.






in nizza haben wir dann in einem cafe endlich mal guten tee aufgetischt bekommen. man glaubt es nicht, aber die südfranzosen lieben LIPTON tee! für den wurden bis vor kurzem nicht nur tierversuche gemacht, nein, er enthält eigentlich auch ausschließlich aromen. ich mag so was ja gar nicht. und der wird dann nicht mal auf der karte ausgewiesen, sondern wird einem einfach so vorgesetzt. umso größer war meine freude gestern! (und der hat auch viel besser geschmeckt, als die aromatisierte alternative!)


und weil ich ja eine so große teetante bin. ich hab lov endlich in meinen besitz gebracht. in deutschland noch nie gesehen, aber als ich letztes jahr im sep. in paris war – damals wg. preis leider nicht mitgenommen und zutiefst bereut. aber nun! In den galeries lafayette, in nizza entdeckt.
lov steht nicht für liebe, sondern für blatt – es handelt sich um einen schwarztee welcher mit rosen aromatisiert ist. und natürlich bio! es gibt noch viele andere sorten, auf für mich, musste natürlich die rosa dose her. ist ja eh klar!



und dann hat nizza auch noch einen LUSH zu bieten. aufgrund der temperaturen hier, war ich nicht im laden drin, denn ich kauf den sonst leer und ich glaube nicht, dass diese frischen LUSH produkte eine autofahrt bei knapp 30 grad gut finden. Aber die LUSH TIMES hab ich mir en francais mitgenommen. auch fein ;-)


und gestern abend dann die krönung, auf die ich schon seit zwei wochen hinfiebere – abendessen im loving hut in menton!




papa hat sich für das menü entschieden. Mit 16 euro eine gute wahl, denn es enthält eine hauptspeise (der gemischte teller) ein whole earth getränk (hat mir spotzl schon mal von einem REWE mitgebracht gehabt, die muss es in deutschland also auch geben) und entweder einen kuchen, oder zwei kugeln eis zur nachspeise.


spotzl hatte spaghetti mit tomatensauce (auch hier wieder: da bei loving hut ja auch frische produkte aus der region geachtet wird, schmeckte diese so was von irre lecker!) und hat sich ganz mutig den „käse“ drauf.



mein bruderherz hatte frühlingsrollen (die haben wir leider nicht fotografiert, waren aber sehr gut!) und dann ein (scharfes!) asia nudel gericht mit „shrimps“. was mit einem schokokäsekuchen abgerundet wurde.


mama hat sich für einen spinatsalat mit anschließender falafel und einem zitronenkuchen entschieden.




und ich hatte das schon erwähnte omlette.  davor gab es noch seitanspieße mit einer ganz feinen soße und danach einen käsekuchen mit blaubeeren.





ich hab mich dann noch mit unterlagen für den nächsten urlaub versorgt ;-)



die hanna, meine vorzeigerohköstlerin, welche ja auch immer mal wieder hier im blog vorbeischaut muss ich echt total bewundern. wie kann man an solchen desserts vorbei schauen und sie einfach nicht essen, weil sie zucker enthalten (und natürlich auch nicht roh sind, das kommt bei hanna ja noch dazu).
war ja nun mit meinem zuckerfrei echt total brav! eine woche lang, absolut easy und problemlos, nur am zweiten tag hatte ich mal ne kurze entzugserscheinung, die ging dann aber auch wieder vorbei. und mir geht es ohne abhängigkeit von dem zeug auf jeden fall besser. 

aber gestern wollte und konnte ich an den kuchen nicht vorbeikommen. boah, das war sooo lecker.
wir haben natürlich alles hin und her getauscht und jeder hat überall mal probiert. dazu gibt’s noch anzumerken, weil ich auch immer mal wieder gefragt werde, „was fehlt dir denn und wie kann man ohne käse leben?!“ also auf jeden fall so gut, dass mir dieser parmesan ersatz vom loving hut schon mal gar nicht geschmeckt hat. und: ich brauch das auch einfach nicht. wenn ich an einer fromagerie vorbei komme hier, dann denke ich mir nur „die armen kühe!“ und schon vergeht es mir.allen ernstes. das ist nicht nur so daher gesagt, sondern wirklich so!

was mit da etwas schwerer fällt, v.a. nun hier, sind die kleinen kuchenwunder und desserts die es hier gibt. in jeder boulangerie oder pattiserie kann man die tollsten wunderwerke kaufen und verschlingen. das ist dann das, was ich sagen würde, was mir fehlt! dazu muss ich aber gleich hinter her schießen: daheim gibt es ja drei großartige möglichkeiten vegane desserts im laden zu kaufen, und: da kann ich mir ja auch selbst alles was das herz begehrt backen. 

natürlich kein croissant oder macarons oder auch pain au chocolat – aber meine kuchen werden immer immer besser und ich finde mehr brauchts auch nicht. außerdem bin ich ja nun eh zuckerfrei. naja. hoffentlich.
so, nun geh ich wieder raus in die sonne – ich hab schon gehört, dass das wetter in deutschland nicht so der hit ist. traue mich gar nicht zu sagen, dass wir hier jeden tag über 25 grad haben und ich zum ersten mal in meinem leben einen sonnenbrand auf den füßen (!) habe….

also, nicht vergessen:  BE VEG – GO GREEN – 2 SAVE THE PLANET!!! ;-)

xoxo & tofu
claudi