Dienstag, 8. Oktober 2013

Fragen an einen veganen Weltreisenden

Hallo du,

beispielsweise Linda, Sarah, Nicole, Patrick haben ihn und sein Buch schon vorgestellt.
Es freut mich sehr, dass er sich bereit erklärt hat mir ein paar Fragen zu beantworten. Denn neben "La Veganista" von Nicole Just und "Meine vegane Küche" von Surdham Göb habe ich nun ein drittes Lieblingsvegankochbuch!

Die Rede ist von Justin P. Moore - dem Autor von The Lotus and the Artichoke.



Meine Reisevekehrskauffrauen-Herz schlägt Purzelbäume wenn ich es aufschlage. Dieses Buch kann man nicht durchblättern - es MUSS gelesen werden! Und zwar von vorne bis hinten - Seite für Seite.
Es ist nicht nach Vorspeise - Hauptspeise - Nachspeise aufgeteilt sondern nach Kontinenten. Gespickt mit faszinierenden Reise-Berichten von Justin.

The Lotus and the Artichoke ist übrigens um ein DIY-Buch! Justin hat die Grafik, Fotos, Texte, Rezepte - einfach alles - komplett in Eigenregie gefertigt. Die englische Version ist per Crowdfunding entstanden. An der deutschen Version ist nun der Ventil Verlag bzw. die Edition Kochen ohne Knochen beteiligt.

Chapeau lieber Justin und meinen allergrößten Respekt hierfür! Das ist absolut bewunderswert, denn ich weiß ja nun "leider" auch, welch Nervenkrieg hinter so einem Buch steckt...

Genug gelabert, los geht's :-)

Copyright: The Lotus and the Artichoke


Lieber Justin,
"Lotus & Artichoke" - warum hast du diesen Titel gewählt? Das interessiert mich persönlich so wahnsinnig sehr, weil ich einen Lotus tätowiert habe :-)

 
Das ist wie bei jedem Künstler: Wenn ich alles bis ins Detail erklären würde, ginge vielleicht etwas von deiner eigenen Interpretation verloren. Ich höre immer gern von Lesern, was der Titel für sie bedeutet. Die Antworten sind sehr interessant, und die meisten tippen schon richtig, wenn es um meine Gedanken, die Symbolik und Wortspielerei bei dem Titel geht. Ich finde ihn spielerisch und lustig. Es könnte ebenso der Titel eines Kinderbuchs sein. Das ist nicht unwichtig, denn das Reisen und Kochen sind Dinge, die tief in meiner Kindheit verwurzelt sind. In der Küche und auch unterwegs fühle ich mich oft wie ein Kind: frei, neugierig und voller Begeisterung.
Was den Lotus betrifft: Ich stelle mal eine Gegenfrage. Mit welchem Land, welcher Kultur verbindest du diese Blume? Du kennst ja mein Kochbuch. Was meinst du, welche Weltküche bzw. -kultur hat meine Rezepte und Ansichten am meisten beeinflusst? Die Artischocke hat für mich ebenso eine symbolische Bedeutung. Sehen sich die beiden ähnlich, und sind doch gleichzeitig unterschiedlich?


Deine Mama hatte fünf Männer im Haushalt. Ich stelle mir das ganz schön nervenaufreibend vor. Du hast ja schon recht früh angefangen, dich für das Kochen zu interessieren. Habt ihr euch oft gefetzt oder waren du und deine drei Brüder brav im Umgang miteinander?
 
Weisst du, ich kenne es halt nicht anderes. Sechs Leute unterwegs, und dabei vier Jungs, das ist bestimmt anstrengend. Immer wenn ich erzähle, dass ich drei Brüder habe, höre ich "Ach! Deine arme Ma!" Aber meine Mutter hat sich einfach nie darüber beschwert. Ich kann es mir eigentlich kaum vorstellen, in einer kleinen Familie groß geworden zu sein. Wir sind sehr unterschiedlich, aber verstehen uns meistens gut.
Natürlich waren wir aber nicht immer brav! Auf Reisen wurde es besonders spannend. Vier Jungs in einem Wohnwagen quer durch Amerika? Der jüngste Bruder hat sein ersten Milchzahn durch einen ihm ins Gesicht fliegenden Fuß verloren. Irgendwo in Arizona, glaube ich. Vier Jungs zusammen in ihrem eigenen Hotelzimmer? Klar haben wir Mist gebaut und lustige Dinge angestellt. Zum Bespiel den Rollwagen der Putzfrau oder die Putzmittelkammer ausgeraubt und Kopfkissenbezüge oder Koffer mit Mini-Seifen, Hotel-Kugelschreibern, Duschhauben oder Ähnlichem vollgepackt. Dann mussten wir auf Ansage unserer Eltern alles zurückbringen. Das Hotel-Aufzugspiel war auch ein Klassiker: Wer traut sich, alle 44 Knöpfe zu drucken? Oder mein persönlicher Favorit, im asiatischen Restaurant: Wer trinkt die scharfe Soße aus der Schale? Am besten mit Strohhalm, natürlich.
Zum Thema Kochen und Familie: Damals, als ich mit 15 Vegetarier, dann 2 Jahre später Veganer wurde, haben sich meine Brüder andauernd über meine komischen Essgewohnheiten lustig gemacht. Obwohl sie eigentlich alle mein Kochexperimente und Lieblingsrestaurants sehr mochten! Es war alles nicht so ernst gemeint, und mittlerweile kann ich sagen: Inklusive Kinder und Partnern ernähren wir uns alle inzwischen – zum größten Teil, wenn nicht sogar ganz – vegetarisch bzw. vegan. Selbst mein Vater und jüngster Brüder, die etwas "typischer" und "traditioneller" essen, fragen mich nach veganen Rezepten und ernährungsbezogen Empfehlungen. Es gibt viele Rezepte in meinem Kochbuch, die ich extra für meine Brüder und Eltern geschrieben habe.



The Lotus and the Artichoke goes Gokarna

Ich war schon allein im Kino, auf Konzerten oder auch mal im Restaurant. Das geht alles problemlos. Bei einem längeren Urlaub fände ich es aber vermutlich schade, meine Erlebnisse nicht direkt mit jemandem teilen zu können. Bist du gerne alleine auf Reisen?

Ich reise gern mit anderen zusammen, und ich reise gern alleine. Beides finde ich toll, obwohl es selbstverständlich unterschiedliche Erfahrungen und Erkenntnisse bewirkt. Zusammen reisen – ob mit Partner, Freunden, Familie – bringt den Fokus immer wieder auf die persönliche Beziehung mit den Mitreisenden. Wenn alle auf der gleichen Wellenlänge sind, ist es eine ganz tolle Erfahrung und verstärkt und bereichert die Beziehung. Aber auch wenn es Schwierigkeiten gibt, denn dann muss man sich zusammen durchkämpfen und gemeinsam Lösungen finden. Man wächst zusammen, im Idealfall. Alleine reisen heißt, man kämpft mit sich selbst und muss Schwierigkeiten meist allein überwinden. Entscheidungen werden allein getroffen, ob es nun um das nächste Reiseziel geht oder wo und was man abends isst. Oder ob man zum Beispiel die Reise verlängert.
Deine Vergleiche mit Kino, Konzerten und Restaurant sind interessant. Solche Erlebnisse dauern nur einige Stunden. Drei Monate in Indien allein unterwegs zu sein ist schon etwas anderes. Eine Woche allein in Rom aber auch. Man verbringt die Zeit nicht wirklich immer allein, je nach Ort und Leuten, da sind immer andere Menschen - Einheimische oder andere Reisende - auf die man trifft. Das passiert übrigens viel seltener wenn man mit dem Partner oder in einer Gruppe verreist. Selbst wenn ich mit anderen reise, halte ich es für wichtig, auch allein Zeit zu verbringen. Ich mag es gemeinsam Dinge zu erleben, aber dann wird alles etwas anders wahrgenommen. Allein wird man mehr von den eigenen Gedanken und Wahrnehmungen konfrontiert, was nicht immer angenehm ist. Ich brauche halt viel Ruhe und Zeit, aber anderseits ist es auch anstrengend, alle Reiseentscheidungen selbst zu treffen. Es ist manchmal auch schön, einfach mitzumachen und nicht alles selbst zu bestimmen.
Ich habe viele sehr enge und tolle Freunde aus vielen verschiedenen Ländern. Die meisten habe ich unterwegs kennengelernt, und meistens waren sie zu dem Zeitpunkt auch allein unterwegs. Sprich: Ich finde es unglaublich schön, spontan "zufällige" Reisebegleiter kennenzulernen und eine kurze Zeit gemeinsam zu verbringen. Das sind Menschen, mit denen ich gut in Kontakt bleibe. Es ist auch immer wieder großartig, wenn wir uns Monate oder Jahre später wieder treffen - im Heimatland oder wieder irgendwo unterwegs.


Im Buch sprichst du viel von vegetarischer Ernährung. Glaubst du, dass deine Reisen auch komplett vegan möglich wären?

 
Das ist eine interessante Frage, und meine Antwort ziemlich... kompliziert: Erstens, "komplett vegan" existiert leider nur in Gedanken und Gesprächen. Vegan ist ein Ideal, wonach wir immer streben können. Keine Ecke der Welt ist komplett vegan, kein Mensch lebt ausschließlich vegan. Wir können nur immer unser Bestes geben, bewusste Entscheidungen zu treffen, beispielsweise wo wir unser Geld ausgeben, womit wir uns ernähren und was wir für Produkte verwenden. Wir täuschen uns, wenn wir wirklich glauben – oder gar behaupten – wir seien perfekt und lebten 100% vegan. Allein deshalb finde ich den Begriff 'vegetarisch' etwas treffender und bescheidener, vor allem wenn wir nicht nur von Ernährung und Essen reden.
Impfstoffe (Reiseimpfungen), Ledersitze im Taxi oder Mietauto, Kopfkissen mit Daunenfedern im Hotel, Saft, Wein oder Brot mit Spuren von nicht rein pflanzlichen Herstellungsprozessen, Wollsocken beim Wandern, die man vor 15 Jahren zu Weihnachten bekommen hat – wo soll die Grenze gezogen werden, ob eine Reise oder gar ein Mensch vegan oder eben nicht mehr vegan ist?
Ich bin etwas vorsichtig, wie ich meine Essgewohnheiten vor allem im Ausland und bei Anderen ankündige. Es ist einfacher und erstaunlicherweise effektiver, nach "vegetarischem" Essen zu fragen und es erst dann detaillierter zu definieren. Wir sollten auch nicht vergessen, dass es selbst hierzulande, in einem Land, wo heute der Begriff 'Vegan' im Mainstream inzwischen relativ bekannt ist, vor 3, ganz zu schweigen von vor 10 Jahren, noch ganz anders aussah. Das Gleiche gilt für Afrika oder Asien. Das ist auch ein Grund dafür, warum ich im Buch von "vegetarischer Ernährung" und "vegetarischen Restaurants" schreibe, obwohl doch alle Rezepte grundsätzlich vegan sind.


 
The Lotus and the Artichoke goes Mamalapuram

Du erwähnst kurz die ayurvedische, makrobiotische und rohköstliche Ernährung. Wie lage hast du dort jeweils reingeschnuppert? Hast du dir etwas "rausgezogen"?

Anfang der 90er habe ich viel über makrobiotische Ernährung gelesen, und ich kannte viele Leute, die sich damit gut auskannten. Außerdem gab es in Boston und Philadelphia makrobiotische Restaurants, wo ich oft gegessen habe. Das Konzept finde ich sehr interessant, ebenso die Überschneidung mit der ayurvedischen Küche, die ich ebenfalls vor ungefähr 20 Jahren entdeckt habe. Ich interessiere mich sehr für Ernährungswissenschaft und besondere Ernährungsweisen, bin aber kein Ultragesundheitsfanatiker. Ich probiere gern andere Kochmethoden und Ernährungsstile aus, um zu schauen was für mich und meinen Körper und Geist am besten kurz- wie auch langfristig funktioniert. Was schenkt mir mehr Energie, was verbessert meine Laune? Wie ernähre ich mich am besten, um mich gut zu fühlen und gesund zu bleiben?
Durch Ayurveda verstehe ich die verschiedene Körpertypen (Pitta, Vata, Kapha) viel besser, auch meinen eigenen. Diese Philosophie versucht Verbindungen zwischen Essen und körperlichen wie auch geistigen Auswirkungen zu erklären. Ich habe mir da schon viel rausgezogen, was bei mir zu bewussteren und besseren ernährungsbezogenen Entscheidungen für mich geführt hat.
Rohkosternährung ist auch ein sehr spannendes Thema für mich. 2005 finge ich an viel darüber zu lesen. Ich habe viele Rohkost-"Kochbücher" gesammelt und fing an 50-80% Rohkost zu essen. Einmal die Woche habe ich entweder gefastet oder 100% Rohkost gegessen bzw. nur frischgepresste Säfte und Tees getrunken. Kulinarisch war es auch eine Entdeckungsreise für mich: Ich lernte vieles über Salate, neue Gemüse- und Obstsorten, und habe alles Mögliche gekeimt. Es hat viel Spaß gemacht und auch meine Kochkunst ziemlich beeinflusst.
Eigentlich hatte ich vor, noch mehr Rohkostrezepte in mein Kochbuch zu integrieren. Aber diese Rezepte werden hoffentlich nicht viel länger unveröffentlicht bleiben. Seit knapp zwei Wochen habe ich endlich einen Dörrautomat, und zwar einen großartigen Sedona, in den ich mich total verliebt habe. Selbst mein heißgeliebter Super-Blender wird etwas eifersüchtig. Ich bin recht gespannt, wie sich meine (Nicht-)Kochkenntnisse weiterentwickeln.


Welches ist dein persönliches Lieblingsrezept aus The Lotus and the Artichoke?

Eine schwierige Frage! Im Kochbuch gibt es total viele Lieblingsrezepte, meist Sachen die ich schon lange und sehr oft koche. Alle Rezepte im Buch haben eine Geschichte. Da ich sehr, sehr gern für andere Leute koche, beziehe ich die Frage am besten auf die Rezepte, die ich für Dinner-Partys, Caterings und Sonderanlässe verwende. Schnell und sicher: Rucola-Birne-Walnuss-Salat, Karotten-Ingwer-Suppe und Gefüllte Paprika. Indisch: Mutter Paneer oder Palak Paneer, Masur Dal und Haldi Reis. Chinesisch: Kalte Sesamnudeln und General Tso's "Chicken".


Gewürze mahlst du selbst. Hast du ein bestimmtes Gerät, das du dazu empfehlen kannst? Wie bewahrst du sie auf und worin liegt deiner Meinung nach der Vorteil gegenüber bereits gemahlenen Gewürzen?

Ich verwende eine Krupps-Kaffemühle aus den 80ern, die ich vor vielen Jahren für 8€ auf dem Flohmarkt im Berliner Mauerpark gekauft habe. Ich benutze sie mehrmals täglich, hauptsächlich um Nüsse, Samen und Gewürze in kleinen Mengen zu mahlen. Wenn das Maschinchen irgendwann den Geist aufgibt, werde ich wahrscheinlich weinen müssen. Gewürze selbst zu mahlen lernte ich damals von meinen Nachbarn in Indien. Ich habe über zehn Jahren lang in jedem meiner vielen indischen Kochbüchern gelesen, dass selbst gemahlene Gewürze viel besser und kräftiger schmecken. Aber ich dachte mir so "ja, ja, whatever!" und habe es nicht richtig geglaubt. Bis ich es endlich probiert habe. Es ist wirklich kein Vergleich: Kreuzkümmel und Koriander sind am wichtigsten: Sie schmecken viel intensiver und frischer und die Gerichte immer authentischer, weil in Indien fast alle ihre eigenen frisch gemahlenen Gewürze und Gewürzmischungen, wie z.B. Garam Masala und Sambar Masala, zubereiten. Einige indische fertige Gewürzmischungen sind auch gut, aber man muss sieinnerhalb von einer kurzen Zeit verwenden oder ersetzen. Sonst schmeckt's alt, staubig und komisch. So wie zum Bespiel die im Westen weit verbreiteten fertigen "Curry-Pulver". Meine Gewürzen bewahre ich in geschlossenen Behältern (meist kleine Schraubgläser) im Regal auf.


The Lotus and the Artichoke goes Positano

Im "Amerika-Teil" schreibst du davon, dass du dir wünschst, Europäer würden die amerikanischen Gerichte nachkochen und andersrum. Glaubst du dein Buch kann eine Art "Brücke" zwischen Veganern über die Kontinente hinaus werden? (Ich würde mir das sehr wünschen!!!)

Genau das war mein Wunsch, und es funktioniert tatsächlich so: Die Leser in Nordamerika finden die europäische Rezepte – vor allem die von der deutschen Küche inspirierten – sehr interessant und einzigartig, und die Europäer – vor allem die Deutschen – mögen die amerikanischen Rezepte sehr. Spätzle, Knödel und Apfelstrudel bzw. Pancakes, French Toast, T-L-T-Burger und Brownies sind besonders beliebt.
Eine internationale Verbindunge oder "Brücke" zwischen den Weltkulturen ist für mich sehr wichtig und ein ganz wichtiger Aspekt meines Projekts, also dem Kochbuch, dessen Rezepten und auch meiner Kunst. Wir können gegenseitig viel voneinander lernen, vieles erfahren, vieles miteinander teilen. Es soll am besten allen – nicht nur Veganern – eine erweiterte Vielfalt veganer Rezepte und Kochrichtungen anbieten. Ich wollte ein Kochbuch schreiben, das eindeutig beweist: Die vegane Küche hat zahlreiche Möglichkeiten und ist keineswegs langweilig. Man kann dabei die ganze Welt zu entdecken!


The Lotus and the Artichoke goes Calcutta
 
Du lebst in der (veganen) Hauptstadt Berlin. Ein Tag im Leben von Justin P. Moore - aus kulinarischer Sicht. Was kommt bei dir auf den Teller? Oder gehst du auch mal gerne in Restaurants?

Ich freue mich sehr über die vielen veganen Restaurants, Cafés und Läden in Berlin und besuche und unterstütze sie gern. Das Angebot an veganem und vegetarischen Essen in Berlin ist in den letzten Jahren extrem gewachsen. Das ist auf jeden Fall praktisch und ein riesiger Vorteil. Ich muss allerdings gestehen, dass, obwohl ich Restaurants sehr zu schätzen weiß, ich immer lieber bei Leute zu Hause eine Mahlzeit genieße. Außerdem verbringe ich selbst sehr gern mehrere Stunden in der Küche. Ich koche 2-3x täglich, möglichst oft für Freunde, Familie aber auch nur für mich selbst. Da ich nur selten Fertig- oder Ersatzprodukte beim Kochen verwende, fällt es mir leicht, die Zutaten überall zu bekommen, egal ob ich nun in Berlin, Bombay, Boston oder vielleicht Hohendodeleben bin.
Speisekarten anschauen macht matürlich Spass, Märkte durchstöbern gefällt mir aber noch mehr. Viele, die nicht in einer Großstadt leben, träumen von diesem Angebot von Restaurants und bio- bzw. veganen Läden. Ich wiederum träume von einem Garten mit Obstbäumen, Gemüse und Kräutern ohne Ende! Oder ich sehne mich nach den unglaublich leckeren Straßensnacks der indischen Garküchen oder der Food-Truck-Kultur in den USA. Bis auf die 2-3 Restaurants, die ich schon mal vermisse, wenn ich monatelang nicht in Berlin bin, und den gelegentlichen 4-Stunden Sonntags-Brunch, komme ich anderswo ebenfalls klar, so lange es eine Küche und einen offenen Laden gibt.
Was kommt bei mir auf den Teller? Morgens fange ich meistens mit einem frischgepressten Saft oder Smoothie an. Frühstück: Müsli oder Haferflocken mit Früchten und Nüssen, aber ein deftiges Frühstück oder eben einen Brunch finde ich auch toll: Tofu Scramble mit verschiedenem Gemüse oder indisches Poha zum Beispiel. Mittag- und Abendessen sind sehr oft diverse südostasiatische und indische Gerichte, aber italienische Pasta, europäische Suppen und Aufläufe kommen ebenfalls oft vor. Das hängt natürlich auch von der Jahreszeit und dem regionalen Angebot ab – und natürlich von meinen Küchenvorräten. Am Wochenende werde ich schon mal nostalgisch: Dann gibt's Pancakes, Waffeln, French Toast oder etwas Ähnliches - eben Sachen, die mich an meine Familie und meine Kindheit erinnern.
Also alles Dinge, die sich theoretisch auch außerhalb des veganen Paradieses Berlin zaubern lassen!

Zusammenfassung in einem Satz:
Sollte The Lotus and the Artichoke nicht schon in deinem Bücherregal stehen: Hiermit spreche ich die dringende Kaufempfehlung aus :-) 

Bei Bestellung über Justin direkt bekommst du für 22€ inkl. Versand:
Das Buch, Stickers, Lesezeichen und den kostenlosen Download des Ebooks!
Und auf Wunsch sogar noch eine persönliche Widmung.

Wem das alles noch nicht emotional genug war, der darf sich gerne noch diese Videos anschauen:





xoxo & smoothie
Claudi

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