Montag, 17. März 2014

Vegan und Hashimoto / Vegan und Schilddrüsenunterfunktion

Hallo du,

letzten Dienstag, an meinem wohlverdienten Urlaubstag nach Tim Bendzko und Messewochenende, war ich beim Arzt zur Blutabnahme.

Verdacht auf Schilddrüsenunterfunktion. Wie ich am Freitag dann erfahren habe, war der allerdings unbegründet. Mein TSH (das ist der Wert aufgrund dessen festgestellt wird, ob mensch eine Über- oder Unterfunktion hat) liegt bei 1.4.

Sprich: alles tippptopp in Ordnung in Sache meiner Schilddrüse. Dennoch will ich dir hier kurz all das aufschreiben, was ich zwischenzeitlich recherchiert habe. Denn leider gibt es keinen großen Blogeintrag oder eine intensive Info auf einer Website zu dem Thema. Oder meine Sucherei war schlichtweg nicht gut? :-)
Falls du was zu "Vegan und Hashimoto / Vegan und Schilddrüsenunterfunktion" findest kannst du es gerne als Kommentar unterm diesem Blogeintrag hinterlassen. Nicht nur ich sondern auch andere Leser freuen sich bestimmt darüber!

Vorweg:
Ich bin weder Ärztin noch Apothekerin oder habe eine andere medizinische Ausbildung. Es geht mir lediglich darum dir zu zeigen, was ich bezüglich Hashimoto oder Schilddrüsenunterfunktion und veganer Ernährung rausgefunden habe.

Zuerst einmal zum Unterschied von Hashimoto und Schilddrüsenunterfunktion (ich dachte nämlich früher immer, das wäre ein und das selbe).
Bei einer Schilddrüsenunterfunktion arbeitet die Schilddrüse nicht richtig und produziert zu wenig Hormone. Wenn der Patient Hashimoto diagnostiziert bekommt, zerstört sich dessen Schilddrüse von selbst. Das ist also ein riesen Unterscheid der meines Wissens nach dann per Ultraschall der Schilddrüse festgestellt wird.

Der "Wohlfühl"-Referenzbereich des TSH liegt laut meinem Arzt bei Frauen um die 1. (Da er bei einem Bluttest vom letzten Sommer, in einer anderen Praxis, über 2 war, hat mein Doc beschlossen ihn noch einmal auswerten zu lassen.) Zusätzlich zu diesem Wert können noch die "freien Hormone" fT3 und fT4 bestimmt werden. Die Auswertung der Hormone zeigt dir, wie gut (oder schlecht?) deine Schilddrüse arbeitet.

Das Medikament "L-Thyroxin" ist durchaus in veganer Version bei diversen Herstellern im Programm. Vorher einfach mal gucken. Tierversuche werden natürlich dennoch gemacht dafür.

Wichtig: Soja hebt die Wirkung von L-Thyroxin auf. Also bitte nicht die Schilddrüsen-Tablette(n) am frühen Morgen nehmen, 45 Minuten warten und dann gleich ein Müsli mit Sojamilch oder Obst mit Sojajoghurt essen!

Ähnlich verhält es sich wohl mit Mais.

Außerdem scheint es mir besser zu sein Gluten aus dem Speiseplan zu streichen. Dazu gibt es hier interessante Hintergrundinformationen.

Generell denke ich ist eine basische Ernährung auf jeden Fall hilfreich und unterstützend. Hierzu kann ich dir aktuell "Frisch in den Frühling" - das Gemeinschaftsprojekt von Frau Hase und meiner einer empfehlen :-)

An Büchern habe ich "Die gesunde Schilddrüse" und "Jeden Tag wurde ich dicker und müder" gekauft
(gerne über den Link der Albert Schweitzer Stiftung bstellen). Beide habe ich allerdings bisher nur quergelesen.

Was mich am meisten schockiert hat:
Irre viele Freundinnen und Kolleginnen, mit denen ich über meinen Verdacht gesprochen habe, sind davon betroffen. Irgendwie scheint es so ein Thema zu sein über das nicht viel gesprochen wird?!?

Bei mir geht nun jedenfalls die Suche weiter - und ich hab bei meiner genialen Osteopathin schon mal einen Termin vereinbart.

Und weil ich es noch heute so lustig finde hier passend ein paar Essen-Fotos für dich. Der M. und ich haben nämlich ein "Resteessen" veranstaltet :-)

Danach gab es dann "Gabel statt Skalpell" - der ist ja auch
sehr pro "frisch gekochte Gemüseküche".
In "Multikuhlti und vegan" findest du ganz viele sojafreie Rezepte!

Vorne: Avocadocreme mit getrockneten Tomaten.
Hinten: Tortillachips mit Wilmersburger überbacken.

Mais aus dem Biomarkt, 5 Minuten in heißem Wasser ziehen lassen.
Darüber: Margarine. Natürlich vegan.

Blätterteigtaschen gefüllt mit Tomatenmark (vorne) und Oliventofu
bzw. Sojajoghurt (abgetropft) mit Räuchertofu.
War echt witzig irgendwie :) :) :) Und ich freu mich weiterhin "freiwillig" soja-, gluten-, und zuckerfrei zu essen, ohne es "zu müssen". Wobei man das bei Hashi oder einer Ufu natürlich auch nicht MUSS aber m.E. durchaus sollte.

Tolle Kochbücher passend zum Thema stelle ich dir in den nächsten beiden Blogeinträgen vor!

Und dann geht's wieder weiter wie immer hier :-)

xoxo & smoothie
Claudi

Kommentare:

  1. Die Essensfotos sehen aber nicht nach "soja-, gluten-, und zuckerfrei" aus, sondern eher nach Veganjunk und nicht sehr gesund?!

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Hallo Anonym,

      wie erwähnt -> Resteessen von vor "Projekt". M.E. jedoch kein Veganjunk. "Nicht sehr gesund" kann ich - vom Wilmersburger mal abgesehen - nicht bestätigen.
      Auch wenn das alles garantiert nicht auf meinem täglichen Speiseplan gestanden hat, steht oder stehen wird.

      Löschen
    2. Nun ja, "abgesehen vom Wilmersburger" finde ich auch Margarine und Blätterteig alles andere als gesund, aber nun ja.

      Löschen
    3. Hat jede(r) eine andere Auffassung.

      Löschen
  2. Claudi,
    hast du denn Beschwerden bzw. Symptome, die auf einer Schilddrüsenunterfunktion schließen lassen könnten (oder habe ich das jetzt überlesen)? Also Müdigkeit, Haarausfall, Gewichtsprobleme oder ähnliches?

    LG Anna

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Guten Abend Anna,

      ja ich hab ein paar Beschwerden. Darum ist mein Arzt Nr. 2 auch darauf gekommen...

      Liebe Grüße,
      die Claudi

      Löschen
  3. Hallo Claudi, immer schön auf die Jodversorgung achten. Aber natürliches Jod! Keind Jodsalz oder so einen Müll! Schau mal hier: http://www.naturalfoodshop.de/index.php?main_page=product_info&cPath=14_2&products_id=12

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Hallo J.R.,

      ich esse brav Algen. Jeden Tag :-)

      Herzliche Grüße,
      die Claudi

      Löschen
    2. Hallo Claudi,
      schade dass es dir niemand mtgeteilt hat. Im Internet schreiben auch viele Leute schwachsinn. Aber gerade Algen und einen hohen Jodkonsum solltest du auf jeden fall vermeiden! Bei Hashimoto ist Jod definitiv kontraindiziert

      Löschen
    3. Hallo Anonym,

      ich hab ja keine Schilddrüsenunterfunktion oder Hashimoto.

      Dennoch Danke für deinen Hinweis und viele Grüße,
      Claudi

      Löschen
    4. Bin etwas spät dran ... ;-) Aber hat man denn bei Dir nur den TSH gemessen? Der sagt nämlich nicht wirklich was aus, sondern die "freien Werte" von T3 und T4, außerdem Antikörper.
      Jod ist eher zu meiden bei Hashi, vor allem das künstlich zugesetzte, das man übrigens auch über Tierprodukte aufnimmt, da es als Futterzusatz für so gut wie alle Tiere verwendet wird (ok, für Veganer jetzt eher nicht interessant, will es aber nicht unerwähnt lassen).
      Anzumerken ist noch, dass der "Arbeitskreis Jodmangel", der die Zwangsjodierung in Deutschland stark vorantreibt, u.a. von einem Salzhersteller gesponsort wird und von einem Pharmakonzern, der das meist verschriebene SD-Medikament herstellt .... ein Schelm, wer böses dabei denkt.
      Jod ist ein Spurenelement, ein Überschuss ist gefährlich und man kann kaum kontrollieren, wie viel man sich täglich zuführt wenn man nicht alles selber macht.
      Das fängt beim morgendlichen Brötchen vom Bäcker an und zieht sich über den ganzen Tag. Stichproben einer Sendung des ZDFs haben ergeben, dass man bei normaler Ernährung ein vielfaches an Jod zu sich nimmt als empfohlen wird!

      Löschen
    5. Hallo,

      erst einmal vielen Dank für deinen Kommentar.
      Nein, eswurde auch T3 und T4 gemessen. Hab ich selber gezahlt, aber war es mir wert ;-)

      Vielne Dank auch für den Kommentar wg. des Arbeitskreises. Verrückt diese Welt, oder?

      Sonnengrüße,
      Claudi

      Löschen
  4. Es gibt bei Facebook extra die Gruppe "Vegan mit Autoimmunkrankheit" (http://www.facebook.com/groups/190025624506229/), zu der der Hashimoto ja zählt. Ich habe auch erst nach meiner Diagnose gemerkt, wie verbreitet diese Krankheit ist.

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Guten Abend Claudia,

      Danke für den Hinweis und herzliche Grüße,

      die Claudi

      Löschen
  5. Das Zentrum der Gesundheit halte ich ja nicht für eine glaubwürdige Quelle.
    Hier zum Beispiel der Webseitencheck der Verbraucherzentrale:
    http://www.vzhh.de/ernaehrung/308756/Website%20Check%20Untersuchungsergebnisse%20Tabelle.pdf
    Oder hier:
    https://vollwert.wordpress.com/2011/07/15/internetquellen/

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Hallo Anonym,

      ich genieße es auch mit Vorsicht, finde aber den Ansatz bezüglich Gluten dennoch sehr spannend, weshalb ich ihn verlinkt habe.

      Herzliche Grüße,
      die Claudi

      Löschen
  6. Ich habe Hashimoto und kenne mich mit dem Thema aus, hier sind ein paar kleine Fehler untergeschlichen :)

    der Test auf Hashimoto wird per Antikörper Test gemacht, also die Antikörper die der Körper bildet, welche die Schilddrüse zerstören.

    Ganz wichtig: Jod ist bei Hashimoto ABSOLUT SCHÄDLICH. Es verstärkt den Entzündungsprozess und somit den Abbau des noch übrigen gesunden Schilddrüsengewebes. Leider wird Hashimoto oft mit einer normalen Unterfunktion gleich gesetzt und dann Jod empfohlen, was bei einer "normalen" Unterfunktion hilfreich, bei einer Hashi bedingten Unterfunktion super schlecht ist. Kein jodiertes Salz, keine Algen, kein Fisch, kein Fleisch.

    Die Isoflavone des Sojas greifen ebenfalls die Schilddrüse an und binden zusätzlich die Schilddrüsenhormone im Magen, so dass man sie unverarbeitet wieder ausscheidet. Soja sollte man generell eigentlich komplett meiden und wenn dann nur geringe Mengen, so selten wie möglich und allerfrühestens 4 Stunden nach der Tabletteneinnahme.

    Liebe Grüße,
    Mel

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Hallo Mel,

      vielen vielen Dank für deinen tollen, hilfreichen und interessanten Kommentar!!!

      Herzliche Grüße,
      die Claudi

      Löschen
  7. Hallo,
    ich habe auch Hashimoto. Am Anfang hieß es auch "kein Jod", wegen Soja hat der Arzt Entwarnung gegeben.
    Nun bin ich allerdings schwanger und soll deshalb jeden Tag eine Jodtablette nehmen... Ein gutes Gefühl habe ich dabei auch nicht, aber wenn es dem Kind hilft.

    Liebe Grüße,
    Dani

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Hallo Dani,

      alles gute für dich und dein Kind :-)

      Herzliche Grüße,
      die Claudi

      Löschen
  8. habe auch Hashi und habe (seit 3einhalb jahren vegan) immer sehr viel soja konsumiert (provamel-joghurt vor allem). jetzt habe ich den arzt gewechselt und der neue hält sowieso absolut nichts von soja, und hatte mich gewarnt dass es insbesondere schilddrüsenerkrankungen weiter verschlechtert.. ich bin jetzt seit bald 3 wochen auf soja-entzug (naja, 1 cappuccino aufm markt samstags) und merke schon eine besserung, fühl mich tatsächlich fitter. muss wahrscheinlich jeder selbst ausprobieren - ich will als tofu- und sojajoghurtliebhaber eigentlich auch nicht wahrhaben, dass es nicht so gesund sein könnte (zumindest für mich)!

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Hallo Eva,

      dann war meine Recherche diesbezüglich auf jeden Fall richtig. Oh menno...

      Herzliche Grüße und Danke für deinen Kommentar,
      die Claudi

      Löschen
    2. Guten Morgen Eva,

      falls du das hier lesen solltest: Wie geht es dir mittlerweile? Einen Monat später?

      Herzliche Grüße und noch ein schönes Osterwochenende,
      die Claudi

      Löschen
  9. Hallo Claudi,

    bei mir steht auch die Vermuntung Hashi im Raum, aufgrund erhöhter TSH-Werte und kleiner Schilddrüse. Arzt NR. 1 war sich nicht sicher aber "nehmen sie halt mal die Tabletten". Ärztin Nr 2 sieht das ähnlich wie ich-ich nehme keine Tabletten wenn ich keine ordentliche Diagnose habe.
    Ich habe keine Antikörper und auch sonst keine Hinweise, dass es definitiv Hashi ist. Deswegen hat sie bei mir nochmal Blut abgenommen, Urinprobe eingeschickt und siehe da: extremer Eisen-,Jod- und Vitamin-D-Mangel. Warum auch immer, ich ernähre mich wirklich sehr gesund (Veganerin) und achte sehr darauf, meinen Körper zu geben was er braucht.....

    Ohne Jod kann aber eine gesunde Schilddrüse kein TSH bildenVersuchsweise muss ich nun alles in Tablettenform einnehmen und es wird regelmäßig Blut abgenommen. Die ganzen Symptome wie Müdigkeit etc. die bei Hashi auftreten, können auch bei den Mangelerscheinungen auftreten. Wurden denn bei dir die Antikörper untersucht? Ein Ultraschall gemacht? Oder eben Ferritin, Jod und Co analysiert?
    Ich soll übrigens auch das Soja lieber reduzieren.
    Ich wohne auch in MUC. Falls du eine gute Endokrinologin brauchst, kann ich dir die Addresse von meiner schicken.

    Liebe Grüße!!!!

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Guten Abend,

      1.000 Dank für deinen tollen Kommentar!

      Mitte April hab ich wieder Arzttermin und am Montag geh ich meine Osteopathin besuchen. Ggf. komme ich gerne auf dich zurück aber hoffe jetzt erst einmal auf den Montag.

      Herzliche Grüße und noch einmal DANKESCHÖN,
      die Claudi

      Löschen
    2. Sag mal... wurden bei dir Östrogen und Progesteron gecheckt? Siehe meinen Kommentar der gleich unten folgt...

      Herzliche Grüße und ein schönes restliches Osterwochenende,
      die Claudi

      Löschen
  10. Sorry, aber der Link zum Zehntrum der GEsundheit wergen Schilddrüsenunterfunktion..., bitte nur wissenschaftklich nachweisbares zitieren, Gluten verursacht keine Probleme bei Schilddrüsenkrankheiten, sonst wäre meine Familie (4 Kinder, 4 mal Unterfunkiton) seit Jahren schon nicht mehr existent., Thyroxin schlucken und gut ist, weiter gibts keine Aktionen oder Probleme.


    VG
    Karina

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Dankeschön Karina und alles Liebe für dich und deine Familie,
      die Claudi

      Löschen
  11. Da besonders Frauen mehr an Schilddrüsenunterfunktion leiden, und ich meine nach dem Anfang der Pilleneinnahme bekommen habe, würde ich da auf einen Zusammenhang tippen.
    Ebenso bin ich seit 3 Jahren hormonfrei und meine 7 Jahre lange Schilddrüsenunterfunktion hat sich in Luft aufgelöst.

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Hallo Anonym,

      bin hormonfrei (mit einer Ausnahme von 9 Tagen aka "der böse Fehler schlechthin") seit Januar 2012.

      Herzliche Grüße,
      die Claudi

      Löschen
  12. Hallo,

    habe auch den Verdacht auf Hashi. Nicht, dass mein Arzt das irgendwie testen würde. :-( Für ihn habe ich einfach einen Reizdarm. Problem gelöst. Die Anzeichen stimmen aber alle. Werde jetzt versuchen meinen Frauenarzt zu überreden, das er die Tests macht. Ich ernähre mich eigentlich vegan, aber durch die ganzen Nahrungsmittelunverträglichkeiten, die ich bekommen habe, esse ich zur Zeit leider wieder vegetarisch. :-( Vertrage keine Hülsenfrüchte, keinen Kohl, keine Zwiebeln, keine Paprika, ... Und ohne Gemüse vegan ist eben schlecht! Viel bleibt da ja nicht. Habe auch das Buch "Jeden Tag wurde ich dicker und müder".
    Hat jemand noch Tipps für mich???

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Guten Morgen Anonym und alle anderen,

      letzte Woche war ich wieder bei meinem Gyn - er ist derjenige welche Ende Februar den TSH bestimmen hat lassen. Da es mir immer noch nicht viel besser geht wurde ein Hormonspiegel gemacht. Das Ergebnis erfahre ich Ende April.

      Vermutung: Östrogendominanz/ Progesteronmangel!!!

      Im von mir empfohlenen Buch habe ich schon davon gelesen gehabt und dann gleich online recherchiert letzte Woche - es sind quasi die gleichen Symptome wie bei einer Schilddrüsenunterfunktion!!!

      Sollte sich der Verdacht bestätigen folgt definitiv ein eigener Blogeintrag dazu.

      Davon unabhängig noch eine kleine Randbemerkung:
      Ich vertrage auch keinen Kohl, Zwiebeln, Paparika und Hülsenfrüchte ebenfalls nicht soooo gut. In Sache Nährstoffversorgung vertraue ich voll und ganz auf meinen Liter grünen Smoothie den ich täglich trinke.

      Nun dir ein schönes restliches Osterwochenende und herzliche Grüße,
      die Claudi

      Löschen
  13. Ich bin gerade total froh, diese Seite zu finden. Schön, dass es euch alle hier gibt und danke für die ganzen Posts! Danke, Claudi!! Tut gut, zu fühlen, dass wir eine ganze Subkultur darstellen :-)

    Meine Geschichte:
    Ich wurde auch kürzlich mit Hashimoto diagnostiziert und bin sehr froh, dass meine Schilddrüse noch im normalen Rahmen zu funktionieren scheint.
    Die Schulmediziner sagten mir, ich solle einfach so weiterleben und wenn dann die Werte schlechter werden, nehme ich eben eine kleine Pille für den Rest meines Lebens. Das hat mich ziemlich schockiert, denn es ist ja keine Erkrankung der Schilddrüse, sondern des Immunsystems. Ich habe also das Buch "Schilddrüsenunterfunktion und Hashimoto anders behandeln: Wenn Sie sich trotz normaler Blutwerte schlecht fühlen. Die 22 Muster der Schilddrüsenunterfunktion" von Dr. Datis Kharrazian gekauft und finde seine Herangehensweise an das Thema sehr interessant und aufschlussreich. Wie ja auch auf der oben verlinkten Seite beschrieben, erklärt er, dass die Molekularstruktur des Glutens ähnlich ist wie die der Schilddrüse und somit der Verzehr zur Bildung von Antikörpern führen kann, die dann wiederum die Schilddrüse angreifen. Auch wenn sich die Schulmedizin in diesem Punkt nicht einig ist, so habe ich den Strohhalm gegriffen und dachte, wenn's helfen könnte, habe ich ja u.U. schon ein bisschen was gewonnen.
    Da ich laktoseintolerant bin und aber unsinnigerweise bequem alles gegessen habe mit Hilfe von Laktasetabletten, habe ich nach diesem Erwachen auch gleich alle Milchprodukte vom Speiseplan gestrichen. Sushi habe ich ca. 3-4 Mal wöchentlich gegessen und wegen des hohen Jodgehaltes nun ebenso gestrichen wie iodiertes Speizesalz.
    Seit Jahren schon habe ich eine lange Liste von Unverträglichkeiten inkl. Zwiebeln, Lauch, Paprika, Kohl, Hülsenfrüchte, Soja, Melonen, Feigen; bedingt auch Pilze und Schlangengurke, Kerne, viel Fett. Mir wurde gesagt, dies seien alles Lebensmitteln, die erst im Dünndarm anverdaut werden. Andere führten dies auf Nebenwirkungen einer Hormontherapie zurück.

    Neu:
    Heute bin ich auf ein Thema gestoßen, von dem ich noch nie gehört habe: Nickel ist in Lebensmitteln. Ich habe seit meiner Kindheit eine ausgeprägte Kontaktallergie. Als ich mir jetzt die Liste der nickelhaltigen Lebensmittel angesehen habe, kam ich ins Nachdenken (würde auch erklären, warum mir Schokolade jetzt, wo ich nur noch dunkle esse, trotz geringer Mengen noch mehr Hautprobleme bringt) und werde damit ein wenig herumexperimentieren. Ich weiß nicht, ob das jemandem hier weiterhilft, aber da wir scheinbar einige Gemeinsamkeiten haben, ist das ja vielleicht eine brauchbare Information. Mich würde sehr interessieren, ob ihr da auch einen Zusammenhang sehen könnt ...

    Es gibt Heilpraktiker, die sich auf die Behandlung von Autoimmunerkrankungen und komplexer Erkrankungen spezialisiert haben. Falls nicht in Deutschland, so bieten sie doch teilweise Beratungen via Skype an. Ich habe demnächst einen Skype-Termin in Australien und bin schon sehr gespannt.

    Viele liebe Wünsche für gute Gesundheit,
    Bella

    AntwortenLöschen
  14. Guten Abend liebe Bella,

    vielen herzlichen Dank für deinen spannnenden Kommentar. WOW! Das mit dem Nickel war mir bis dato nicht bekannt bzw. hab ich einfach nie drüber nachgedacht. Wie das ja so oft ist - sonst wäre ich viel eher vegan geworden ;-)

    Freut mich, dass dir dieser Blogeintrag geholfen hat.
    Und ich wünsche dir ebenfalls das Allerbeste für deine Gesundheit.

    Herzliche Grüße,
    die Claudi

    AntwortenLöschen
  15. Habe gerade diese Seite entdeckt.
    Die Kokmmentare hier scheinen genau das ganze Wissens- und Gerüchtesprektrum auf dem Markt widerzuspiegeln.
    Trotzdem sehr interessant.
    Bei mir wurde vor kurzem auch eine Autoimmunerkrankung diagnostiziert.
    Auf Grund der Symptome tippe ich auf Hashimoto, aber Zitat Arzt: Es ist egal, welche es ist, die werden eh alle gleich behandelt. :o(
    Nach (teilweiser) Lektüre des oben bereits erwähnten Buches: Schilddrüsenunterfunktion und Hashimoto anders behandeln... habe ich dann auch mal 6 Wochen auf Gluten verzichtet, musste das aber wieder aufgeben, da ich danach noch viel energieloser war, als vorher schon.
    Als regelmäßiger Läufer konnte ich in dieser Zeit keine 5km laufen, ohne dass meine Muskeln anfingen, zu zittern.

    Ich nehme inzwischen auch L-Thyrox, allerdings nicht mit dem Erfolg, den ich mir erhofft/gewünscht hätte. Die Dosis wurde bereits einmal erhöht, und nächste Woche steht wieder ein Bluttest an.

    Insgesamt fühle ich mich mit meinen Problemen ziemlich allein gelassen... :o(

    Im Moment spiele ich mit dem Gedanken, mal eine Pescetarian Diät zu probieren. Komplett vegan widerstrebt mir im Moment doch noch ein bisschen.

    Falls aber jemand einen kompetenten Arzt (Endikrinologen) in der Stuttgarter Gegend kennt, könnt ihr mir gerne Bescheid geben.

    Vielen Dank
    Simone

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Hallo Simone,

      ich für meinen Teil habe zwischenzeitlich das Hormon- und Stoffwechselzentrum in München empfohlen bekommen.
      Als Patient ohne Überweisung bekommt man dort allerdings erst in einem halben Jahr einen Termin.
      Falls du mal schauen magst:
      http://www.endokrinologiemuenchen.de/

      Herzliche Grüße,
      die Claudi

      Löschen
  16. Hallihallo! Ganz kurz meine Geschichte: Fehlgeburt, danach Diagnose einer sehr starken Schilddrüsenunterfunktion (Bluttest, Hausarzt), die durch Endokrionologen bestätigt und als Hashimoto eingestuft wurde (Bluttest und Ultraschall). L-Thyroxin genommen, langsam hochgestuft bis 175 Mikrogramm, dann waren alle Werte schick. Habe dann überraschend noch ein Baby bekommen (*freu*). Unser erstes Kind hat eine Glutenunverträglichkeit, daher leben wir inzwischen seit 7 Jahren glutenfrei (damit Kind zu Hause alles essen kann). Schilddrüsenunterfunktion wurde diagnostiziert, als Kind 1 schon 4 Jahre alt war. Kind 2 hatte dann sogenannte 3-Monats-Kollik und starke Verstopfung. Später kam raus: Kind 2 hat Gluten und Milcheiweißunverträglichkeit (spezial Dank an meine sehr sehr fähige Kinderärztin, die das vermutet hatte!) Achtung: nicht Laktose, sondern Milcheiweiß! Problem: Milcheiweiß ist muttermilchgängig und ich habe damals noch gestillt (zusätzlich zur Breikost). Habe, weil ich nicht abstillen wollte, auf Milchprodukte komplett (GANZ!) verzichtet. Bei mir und bei Kind 2! Kind 2 war innerhalb einer Woche gesund, zufrieden und glücklich. Und ich? Vorher war ich: vegetarisch (seit meinem 16. Lebensjahr) und glutenfrei (seit meinem 38. Lebensjahr), dann mit 41 also milchfrei... und vegetarisch... da ich Eier nicht essen mag also: VEGAN! :) und dann ging es nach einer Woche milchfrei los: Herzrasen, Nachtschweiß, Herzsstolpern, Nervosität. Ab zum Arzt, Blutwerte testen. Schilddrüse falsch eingestellt. L-Thyroxin halbiert. Mit 75 Mikrogramm weitergemacht, nach drei Wochen: gleich Symptome! Wieder zum Arzt: wieder überdosiert. Habe dann unter ärztlicher Begleitung L-Thyroxin ausgeschlichen und bin jetzt medikamentenfrei. Warte jetzt noch einige Zeit und mache dann wieder einen Bluttest. Bin sehr! gespannt auf das Ergebnis. Kommentar der Ärztin: Selbstheilung ist sehr wohl möglich, wenn man den Stoff, der einen krank macht, weglässt. War bei mir Milcheiweiß. Und hat mich, der sich als vorheriger Vegetarier komplett von Milchprodukten ernährt hat, eiskalt erwischt. Bin aber jetzt sehr sehr froh! mit zwei gesunden Kindern (die glutenfrei und milcheiweißfrei leben, aber nicht vegan!) und einer gesunden Schilddrüse.

    Wünsche allen gute Besserung und hoffe, dass ihr ähnlich Positives erleben könnt! Will nicht sagen, dass jede Schilddrüsenerkrankung was mit Milcheiweißen oder Gluten zu tun hat, aber immerhin gibt es diese Möglichkeit... offenbar... (und ich habe mich damit auch immer sehr alleine gefühlt, daher schreibe ich so spät noch in diesen Blog!) Meine Migräne (hatte ich seitdem ich 18 war) ist übrigens auch weg... aber da bin ich noch etwas misstrauisch... (Kind 2 ist noch klein und das kann auch an den Resthormonen liegen)

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. ich will mich ganz <3 lich für diesen spannenden kommentar und deine offenheit und ehrlichkeit hier bedanken! wow! ich hoffe du kannst damit ganz vielen weiterhelfen.

      dir und deiner familie eine schöne weihnachtszeit und ein glückliches und gesundes jahr 2015.

      sonnengrüße,
      die claudi

      Löschen
  17. Hi, ich bin gerade durch Zufall auf diesen Thread gestoßen & möchte doch auch noch etwas dazu schreiben.

    Vorab erst einmal eine Buchempfehlung:
    "Leben mit Hashimoto-Tyreoiditis" von Dr. Leveke Brakebusch & Dr. Armin Heufelder

    Das Buch stellt die wichtigsten Fakten, wissenschaftliche Erkenntnisse, sowie die Erfahrungen der beiden Ärzte aus ihrer Praxis mit der Autoimmunerkrankung sehr sachlich, verständlich & übersichtlich zusammen.

    Ich wünschte ich hätte dieses Buch schon vor 15Jahren als ich mit Hashimoto diagnostiziert wurde zur Hand gehabt.

    Ich bekam damals auch nur die Info: "Lebenlang Tablette nehmen damit die Werte gut eingestellt sind, dann gibt es weiter keine Probleme!"
    Das Wort Autoimmunerkrankung fiel nur so ganz nebenbei & die zusätzlichen Komplikationen die damit verbunden sein können wurden gar nicht erwähnt.

    Und obwohl das zunächst bei mir auch so war, wäre eine Info wie "kein Jod" oder daß Selen den Autoimmunprozess abdämpfen kann, gleich zu Anfang doch nett gewesen!

    Im laufe der Jahre kamen nämlich doch schleichend verschiedene zusätzliche Zipperlein hinzu, die durchaus etwas mit Hashimoto zutun haben, bzw. zumindest zu tun haben können (sehr unterschiedliche Energielevel trotz sehr gut eingestellter Schildrüsenhormonwerte, Zyklusunregelmäßigkeiten, "lustige" weisse Punkte am ganzen Körper, leichte Muskel & Gliederschmerzen, sowie verschiedene Nahrungsmittelunverträglichkeiten!).

    Ob und wie weit jedes einzelne der oben genannten Symptome ursächlich auf Hashimoto zurückzuführen ist oder nicht ist mir hier erst einmal gar nicht so wichtig.
    Wichtig ist mir allerdings, daß man selbst sowie auch die Ärzte bei allen Beschwerden & Untersuchungen immer bedenken solllte, daß Hashimoto (oder auch Basedow) eben nicht nur eine Schilddrüsenkrankheit ist, sondern eine Autoimmunerkrankung, die den gesamten Körper betrifft, je nach Umständen mal mehr & mal weniger!
    Leider haben viele Ärzte das noch vielzuwenig auf dem Schirm.

    Die beiden Autoren oben haben übrigens ebenso ein Buch über Morbus Basedow geschrieben, falls das für jemanden der hier mitliest von Interesse sein sollte.

    Liebe Grüße
    Dana

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Guten Abend Dana,

      vielen Dank für deinen Kommentar, deine Geschichte, deine Erfahrungen und den Buchtipp.

      Ich hoffe wirklich, dass ganz viele hier drüber stolpern!

      Sonnengrüße,
      die Claudi

      Löschen
  18. Hallo Claudi ..

    Ich bin leider erst heute auf deine Seiten gestoßen und bin überrascht/ erstaunt/ froh, was auch immer, dass ich nicht allein dastehe mit meinem Problem.

    „Kurz“ zu meiner Geschichte:
    1. Wie alle jungen Frauen habe auch ich jahrelang mit der Pille verhütet. Ich war immer sehr körper- und figurbewusst. Bevor ich die Pille genommen habe (16) auch eher mager. Ich bin immer noch schlank und für viele sicherlich sehr dünn; aber jeder hat da natürlich ein anderes Körperempfinden.

    2. Auch wenn ich es nie auf die Hormone o.ä. geschoben habe, habe ich dann irgendwann einfach ein knuffige Figur gehabt. Immer noch schlank, aber an Po und Beinen die typischen "Problemzonen" einer Frau. Was ich auch gemacht habe, ich habe einfach nicht abgenommen oder wurde schlanker.

    3. Aufgrund von Migräne, Depressionen/ Stimmungsschwankungen und einfach, weil ich keine Chemie mehr im Körper wollte, habe ich die Pille Mitte 20 abgesetzt (ich bin jetzt 32).

    4. Besser ging es mir trotzdem nicht. Ich hatte Bauchschmerzen/ -krämpfe und teilweise tagelang Kopfschmerzen. Klar, es war ein Teufelskreis - mit den Schmerzmitteln wurde mein Magen natürlich weiter belastet.
    Zudem habe ich an Körperstellen Haare bekommen, wo Frau sie einfach nicht haben möchte (Oberlippe, Kinn, Bauchnabel, Brust). Habe das aber auf meinen dunklen Typ geschoben. Somal die Haare auch vorher schon da waren; aber m.E. nicht so schlimm.

    5. Als das mit dem Magen schlimmer wurde, wurde dann mal ein Blutbild gemacht und meine Schilddrüse untersucht. Siehe da: chronische Schilddrüsenentzündung und mehrere Knoten, die aber scheinbar nicht weiter tragisch sind. Naja, auf jeden Fall habe ich eine Schilddrüsenunterfunktion und nehme wie viele andere Frauen auch L-Thyroxin.

    6. Körperlich bzw. verdauungstechnisch ging es mir noch immer nicht besser. Also: Lebensmittelunverträglichkeitstest gemacht: Allergie gg. Kuhmilch- und HühnerEIWEISS. Das hieß für mich: Umsteigen auf weitgehend vegane Küche, insbesondere Sojaprodukte.
    => mir ging es besser (dachte ich zumindest) und die Pfunde purzelten. Das war 2012/ 2013

    7. Aber irgendwann fingen die Kopfschmerzen wieder an. Die Bauchkrämpfe waren auch wieder da. Argh! Habe es auf den Stress geschoben und mehr oder weniger ignoriert.

    8. Seit November letztes Jahr bin ich wieder Single. Auch wenn Kondom natürlich Pflicht ist, wollte ich eine weitere Verhütung haben, die mir in meinem jetzigen „Zustand“ ein Kind verhindert.
    Also war ich bei meinem Frauenarzt – und habe mich wahrscheinlich viel zu schnell für die Hormonspirale Jaydess überreden lassen. Sie soll viel besser sein; keine Periode mehr; selbstverständlich keine Gewichtszunahme oder depressive Verstimmungen usw.

    9. Das Einsetzen war Anfang April 2016; nun haben wir Juni 2016. Und ich bereue das Einsetzen!
    Zum einen habe ich seitdem fast ununterbrochen Schmierblutungen. Gut, damit KÖNNTE ich noch leben.
    Zum andere habe ich schon fast Depressionen - obwohl es mir eigentlich gutgehen sollte. Aber stattdessen tue ich mir immer mehr selbst leid und finde kaum noch Spaß am Leben oder habe das krasse Gegenteil und bin wie auf einer Art Flucht.
    Tja, aber das Schlimmste für mich ist: Ich nehme zu! Erst war es so, dass ich nicht abgenommen habe – trotz Sport und bewusster Ernährung (und das schon immer). Seit 2 Wochen aber kann ich förmlich dabei zusehen wie ich aufgehe wie ein Hefekloß. Es ist zum ko** ! Ich nehme weniger Kcal zu mir als ich verbrauche und die Waage zeigt stetig mehr an??

    10. Heute war ich nun beim Arzt um ein Blutbild machen zu lassen. Er hat mich erst auf die „Idee“ gebracht, dass es einen Zusammenhang zwischen Soja und Hormonen gibt. Krass!

    11. Prinzipiell könnte ich Soja ja streichen. Aber was esse ich dann? Dadurch, dass mir ja auch Kuhmilch und Hühnereiweiß „untersagt“ ist, wird es schon eng. Aber ich werde es versuchen.


    Wie geht es dir denn mittlerweile? Wie machst du das als Veganerin, wenn du keine Sojaprodukte zu dir nimmst?

    Auf jeden Fall sehr cool, dass du diesen Blog hier hast!

    Liebe Grüße
    Claudi

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Hallo liebe Claudi,

      vielen Dank für deinen Kommentar, deine Geschichte und deinen Mut.

      Vorweg... ich bin mir nicht sicher... Hast du das gelesen?
      http://claudigoesvegan.blogspot.de/2015/07/mirena-hormonspirale-ein.html

      Und dann eine wichtige Frage, hab deinen Kommentar jetzt 3x durchgelesen aber steige nicht dahinter: Bist du bzgl. der Schilddrüse aktuell gut eingestellt? Oder ist das Blutbild auch deswegen?

      Vegan ohne Soja ist total easy. Ich esse aktuell (weil ich Mönchspfeffer nehme um die Progesteronbildung zu unterstützen) seit Anfang des Jahres sojafrei und habe damit echt kein Problem. An Fleischersatzprodukten gibt es Herrliches aus Lupine. Sojadrinks hab ich eh noch nie wirklich gemocht und kaufe Reis oder Hafer. Joghurt gibt es mittlerweile aus Hanf. Also da mach dir wirklich keinen Kopf! Und die Proteine bekommst du ja aus anderen Hülsenfrüchten (beispielsweise der Lupine oder Kichererbsen) super abgedeckt.

      Ich hoffe das hilft erst mal weiter?
      Lass den Kopf nicht hängen. Es wird wieder besser. Sobald du weißt was Sache ist. Und ggf. lass die Jaydess wieder rausnehmen? In dem anderen Blogeintrag findest du spannende Links zum Thema.

      Alles Liebe für dich und Sonnengrüße von Herzen,
      Claudi

      Löschen
  19. Guten Morgen,
    Bin durch Zufall auf deinen Blog gestolpert.
    Bei mir wurde Jahrelang wegen Schildrüsenuntefunktion, Jodthyrox & L-Thyroxin verordnet. Nachdem ich an einem Lymphödem leide. Kämpfe ich seid Jahrzenten gegen mein Gewicht.
    Jetzt habe ich nicht nur die Diagnose Hasihimoto, Osteoporois, sondern nach einem "Fit@all" Kurs 10 Kilo mehr.
    Im August 2015, bin ich dann auf den Azrt Dr Barth und seine Aussagen gestoßen und sogleich auf glutenfrei und vegan umgestiegen. Die Pfunde purzeln, zwar langsam aber dafür darf ich endlich essen. Und ehrlich gesagt ich habe immer viel Gemüse, Salat, Obst und wenig Süßes gegessen.
    Ich stehe dazu ich bin ein "Junkveganer" denn ich bin aus gesundheitlichen Gründen umgestiegen und finde dass man von niemanden erwarten kann der Jahrzentelang sich "tierisch" ernährt hat, alles weg zu lassen. Da streikt der Körper.
    Allerdings würde ich gern mehr über das Thema L-Thyroxin und Soja/Mais erfahren?ist das wirklich so.
    Ich trinke ja eher lupinenmilch und Müsli nur mit O-Saft...
    Liebe Grüße
    Talentina

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Liebe Talentina,

      danke für deinen Kommentar und deine Geschichte.
      Ob das WIRKLICH so ist, kann ich dir nicht versichern. Für meinen Teil weiß ich allerdings, dass mir Soja einfach nicht gut tut. Und ich finde es total problemlos Alternativen dafür zu kaufen. Insofern lasse ich es gerne weg.

      Ach wie tol list es dann, dass du nun auf vegan umgestiegen bist. Freut mich (und die Tiere) sehr.

      Was ich dir wg. Abnehmen aus aktuellem Anlass (bin auch endlich wieder dabei und hab schon 6 Kilo runter!) empfehlen kann: Fettlogik überwinden von Dr. Nadja Hermann. Sie hat auch einen Blog: http://fettlogik.wordpress.com/
      Ein Veganer hat kürzlich einen Gastbeitrag geschrieben: https://fettlogik.wordpress.com/2016/05/23/gastbeitragbrauchen-maenner-fleisch/
      Find ich herrlich!

      Ich schick dir allerliebste Grüße und wünsche dir von Herzen alles Gute,
      Claudi

      Löschen