Montag, 21. April 2014

Tiere adoptieren / Tierpate werden / Tierheime unterstützen

Hallo du,

mein geliebter Finn ist aus der Tierherberge Donzdorf. Auch unseren ersten Hund Boris, der leider im März 2011 nach sieben Jahren an meiner Seite gestorben ist, haben wir von dort nach München geholt.

Das halbe Jahr ohne Hund war ziemlich komisch für mich. Einerseits war ich frisch vegan und konnte mich so diversen Veranstaltungen problemlos widmen und auch im PETA2 Streetteam richtig aktiv sein. Andererseits habe ich einen Vierbeiner an meiner Seite so wahnsinnig vermisst.
  • Bei Wind und Wetter raus gehen
  • Menschen kennen lernen
    ("Ja mei, was hat er denn mit seinem Auge?" "Ja mei, was hat er denn an der Pfote?") ;-)
  • Spaß haben
  • Kuscheln
  • Rummblödeln
  • Lieben
  • Einen Freund an der Seite haben
  • Auch nachts nicht allein sein
    ... sind nur einige Vorteile welcher mir jetzt auf die Schnelle eingefallen sind. 
Wenn du keinen Platz oder keine Zeit für hast um ein Tier zu adoptieren, gibt es noch weitere Möglichkeiten:
  • Tierpate werden
  • Helfen im Tierheim - beispielsweise mit Gassi gehen
  • Das Tierheim oder eine Organisation unterstützen mit Futter oder Material
  • Tierheime oder Organisationen finanziell unterstützen
  • Flyern oder bei Veranstaltungen helfen (geht auch für Tierheime und andere Organisationen)
Finn bei glore in Hamburg. Foto: Björn Lexius.

Einige Veganer*innen sind gegen die Tierhaltung. Ich sehe das anders!

Fest steht: Zucht? Geht gar nicht!!! 
Es gibt m.E. keinerlei Ausreden dafür, sich ein Tier vom Züchter zu holen. Wirklich. Keine. Punkt.
(Besuche von Zoo und Zirkus kommen übrigens genauso wenig in Frage!!!)

Ein Tier aus dem Tierheim zu retten hingegen ist: weltspitze! Du ermöglichst ihm oder ihr damit ein wundertolles restliches Leben. Auch wenn beispielsweise die Tierherberge Donzdorf ein herrlicher Ort ist (die Hunde leben in Rudeln, in Zimmern und sind meistens im Garten) und mich immer an einen Spielplatz für Hunde erinnert - so denke ich doch, dass Finn sein Leben bei uns ganz anders genießt.

Am Rande erwähnen möchte ich, dass auch viele Tiere mit Stammbaum im Tierheim auf ein neues Zuhause warten. Wobei mir persönlich so ein Aspekt VOLLKOMMEN egal ist. Das ist total oberflächlich und so, als würde ich meine Freunde nach ihrem Aussehen beurteilen. Aber gut.

Ich will euch noch drei weitere Tiere aus meinem Leben vorstellen:

Der Esel Xaverl vom Gut Aiderbichl Iffeldorf
Die Kuh Rosalie vom Hof Butenland
Die Pekinesin Honey aus der Tierherberge Donzdorf

Was hat mich auf die Idee zu diesem Blogeintrag gebracht? Die zauberhafte Kris Carr!


Und meine Freundin D. die mir kürzlich diesen Artikel gemailt hat.

Hast du auch ein Tier gerettet? Ich freue mich auf deine (bzw. eure!!!) Geschichte in den Kommentaren <3 Gerne mit Links zu den entsprechenden Vermittlern!!!

xoxo & smoothie
Claudi

P.S.: Und passend zum Thema "Hund und Hundefutter" noch eine Umfrage des VEBU bei der es tolle Preise zu gewinnen gibt. 

Kommentare:

  1. hey
    ich finde solche posts und blogs sehr sehr wichtig.
    ich ernähre mich nun seit 2 jahren vegan (davor 6j vegetarisch) und kaufe keine leder oder pelzsachen.
    seit 11,5 jahren begleitet mich meine dobermann/rottweiler mischlingshündin luna durchs leben. ich habe sie damals aus einer tötungsstation in spanien geretten.
    sie war durch das erlebte ein sehr schwieriger hund. verständlich, bei dem was sie mitgemacht hat. ihr wurde zum beispiel der schwanz mit einer gartenhacke entfernt,...
    ich bin eigentlich bei allem deiner meinung, nur möchte ich hinzufügen, dass man vielleicht einem tierheim lieber futter oder sachspenden geben sollte anstatt geld.
    ich habe selbst 5 jahre lang in einem tierheim ehrenamtlich gearbeitet (habe auch sehr viele als "unvermittelbar" abgestempelte hunde vermittelt) und habe in dieser zeit sehr viele erschreckende sachen in diesem wirklich großem tierschutzverein mitbekommen.
    die gelder der spender wurden einfach beim fenster raus geworfen und kamen nicht den tieren zu gute. die armen hunde wurden getreten und mussten auf einem leintuch schlafen, dass in ihrem 1,5 m2 käfig lag. darin waren sie für über 15-16 stunden am tag eingesperrt.
    ich habe diesem verein nie geld gespendet, sondern mit dem geld futter, decken, körbe und co gekauft, denn dass hätten sie nicht einfach so beim fenster rausschmeißen können. all das hätte ich als außenstehender nie mitbekommen oder erfahren.
    seit dem, rate ich jedem genau darauf zu achten wem man das geld gibt und wenn man nicht sicher ist, dann eher eine sachspende zu machen, damit es den tieren auch wirklich zu gute kommt :)
    lg
    olivia

    http://honeybeesandunicorns.blogspot.co.at/

    ps.: würde mich freuen, wenn du mal auf meinen blog schauen würdest und das bild auf der rechten seite mit dem hasen anklicken würdest. da kann man für den tierschutz bloggen. wäre total super, wenn du da auch mitmachen würdest :)

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Hallo Olivia,

      vielen Dank für deinen interessanten Kommentar. Ganz liebe Grüße an Luna und den Hasen checke ich gleich noch :-)

      Herzlichst,
      Claudi

      Löschen
  2. Ich habe (noch) kein Tier gerettet, bin auch erst 17, jedoch freue ich mich darauf, ein Tierheim in meiner Nähe bald für ein halbes Jahr mit meiner freiwilligen Arbeit zu unterstützen.
    Hoffe ich kann dazu beitragen, dass es den Tieren gut geht und viel neues lernen!
    Liebe Grüße

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Hallo M.,

      das kannst du bestimmt!
      Vielen Dank im Namen der Tiere und herzliche Grüße,
      die Claudi

      Löschen
  3. Hallo liebe Claudi, unser Kater ist auch aus dem Tierheim. Er war fast chancenlos aufgrund seines Alters. Als wir ihn vor zwei Jahren zu uns holten war er nämlich schon 13!!!! Jahre alt. Habe die Entscheidung noch nie bereut und würde auf jeden Fall wieder ein ganz altes, behindertes oder krankes Tier adoptieren. Ich bin dankbar für jeden Tag mit unserem Silvester und könnte mir ein Leben ohne ihn nicht mehr vorstellen. Liebste Grüße Sandra R. aus M.

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Hallo Sandra,

      Danke für deinen Kommentar und ganz viele liebe Grüße an Silvester (toll, dass er bei euch sein darf!) und an dich/euch!

      Herzlichst,
      Claudi

      Löschen
  4. Hallo Claudi,
    auch wir haben schon Tiere "adoptiert", bzw. direkt vor dem Tod gerettet. Wir haben drei Hühner und einen Hahn von einem Pärchen übernommen, die "keine Lust/keine Zeit" mehr für die Tiere hatten und sie dann "halt geschlachtet hätten". Da wir auf einem alten Bauernhof wohnen und somit ein Hühnerstall und Platz vorhanden ist, sind diese wundervollen Lebewesen die ersten Bewohner unseres noch in den Anfängen steckenden Lebenshofes (Gnadenhof find ich ein unpassendes Wort). Dazu vier Kaninchen, z.T. aus dem Tierheim und zwei Katzen vom Bauernhof, wo sie nur rumgestreunt wären und sich unkontrolliert vermehrt hätten. Und mit der Zeit wird sicher noch das eine oder andere Tier den Weg zu uns finden um sein Leben in Frieden zu Ende leben zu können.
    Liebe Grüße, VeggieViva

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Hallo VeggieViva,

      ach wie schööööön! Vielen Dank für deinen Kommentar. Das ist ja super und freut mich sehr!

      Herzliche Grüße an euch und die Vierbeiner,
      die Claudi

      Löschen
  5. Hallo Claudi,

    ich finds zwar auch total super, Tieren aus Tierheimen ein neues zu Hause zu geben, aber ich bin ehrlich gesagt einigermaßen entsetzt über deine absoluten Ansichten zur Zucht. Also ob es in der Zucht nur um Aussehen, Stammbaum und Geld ginge. Es gibt solche und solche Züchter. Ich bin aktiv in einem Hundeforum, in dem viele seriöse Züchter registriert sind - teilweise auch sehr im Tierschutz involviert oder in der Therapie von kranken Hunden. Die meisten dieser Züchter züchten, weil sie gesunde und wesensstarke Hunde hervorbringen möchten. Sie beschäftigen sich wahnsinnig viel mit Erbkrankheiten, studieren vor diesem Hintergrund Stammbäume, beobachten die Entwicklung von Würfen bestimmter Verpaarungen und und und. Es geht ihnen nicht ums Geld, sondern sie lieben ihre Rasse und möchten, dass sich diese Rasse gesund weiterentwickelt. Von diesen Züchtern bekommt auch längst nicht jeder einen Hund, sondern nur, wenn der Züchter das Gefühl hat, dass die neuen Besitzer dem Hund ein wirklich gutes zu Hause geben können. Man kann meiner Meinung nach definitiv nicht alle Züchter in einen Topf werfen und sie verurteilen. Klar gibt es die profitgierigen Vermehrer, aber die sollte man eigentlich nicht als Züchter bezeichnen. Die Hunde, die vom seriösen Züchter sind, sind i.d.R. nicht die Hunde, die in Tierheimen landen. Ein seriöser Züchter nimmt auch immer einen Hund zurück, wenn ein Hundebesitzer einen Hund aus der Zucht abgeben muss/will.

    Das mal als kleiner Gedankenanstoß :-).

    Viele Grüße,
    Heike

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Hallo Heike,

      natürlich sind nicht alle Züchter profitgeil und gebe ihre Hunde an jeden ab. Ich frage mich nur, wo die teilweise horenden Preise für Rassewelpen herkommen?

      Und von all dem abgesehen: ich finde es absolut FALSCH, dass Tiere künstlich vermehrt während deren Artgenossen massenhaft getötet werden weil sie kein Zuhause haben.

      Es hat noch nie meiner Auffassung entsprochen Leben nach Rasse zu werten. Das hat weder etwas mit Tier- noch (weiter ausgeführt) mit Menschenliebe zu tun.

      Ich finde es fatal, dass Hunde/Katzen/Kaninchen/... gezüchtet werden, während andere verhungern, getötet werden oder im Tierheim fest sitzen.

      Jeder der züchtet tut dies ja aus einem Grund heraus. Meiner Meinung nach muss kein kein Hund einen Staummbaum haben und es bedarf keinerlei "Weiterentwicklung". Davon abgesehen sind auch Mischlinge gesund und wesensstark.

      Hier gibt es also keinerlei Gedankenanstoß an mich. Aber vielleicht war das einer für dich? :-)

      Herzliche Grüße,
      die Claudi

      Löschen
  6. Hallo Claudi,
    danke für den Artikel! Ich sehe das auch so,vom Züchter geht gar nicht.
    Es gibt genügend Hunde im Tierheim/Tierschutzorganisationen,die ein zuhause suchen.
    Das Problem ist wohl eher,dass viele Menschen einen Welpen haben möchten oder keinen Hund mit "Macke" (die angeblich alle Tierheimtiere haben)....Obwohl uns im Tierheim auch manchmal die rühmliche Ausnahme passiert: es kam ein 13jähriger Collie als Abgabehund (Herrchen verstorben und die Erben wollten den Hund nicht) - und wir dachten schon,der arme Kerl muß den Rest seines Lebens bei uns verbringen - da stand kaum 3Tage später ein älterer Herr vor der Tür,der einen älteren Hund wollte (Oton:"Damit der mich nicht überlebt" wir: Der hat aber ein paar Macken..."Macht nichts,die habe ich auch" - die beiden sind immer noch glücklich zusammmen,Weihnachten und Ostern gibts immer eine Karte und eine Futterspende :-)
    @Heike: von wegen Rasse und "guter verantwortungsvoller Züchter" - ich arbeite seit 9 Jahren ehrenamtlich im Tierschutzverein vor Ort und wir hatten etliche Rassehunde (mit >Papieren-Schäferhunde/Dogge/Malteser/BorderCollie uvm.) die nicht von Züchter "zurückgenommen" wurden.
    Ist auch gut so,denn so kam ich zu meiner Berner Sennenhündin - ein Zuckerstück!
    Bei uns werden die Hunde übrigens in sog. Rudelhaltung gehalten, momentan 26 - bis auf 3 Hunde,die in Zwingern untergebracht sind (da der eine unheimlich Futterneidisch und dominant ist und die beiden anderen sind Halbwüchsige,die würden im Rudel als "Prügelknaben" missbraucht). Man sollte sich den Verein,für den man Geld spendet sehr genau ansehen,ansonsten wirklich "nur" Futter-oder Sachspenden abgeben.
    Und meine 2 Katzen sind natürlich auch aus dem Tierschutz.

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Sehr gerne!

      Ich danke dir für deinen tollen Kommentar.

      Herzliche Grüße,
      die Claudi

      Löschen
  7. Hallo Claudi,

    ich weiß nicht, was du als "horrend" empfindest, aber die Rassehundwelpen, die ich kenne, kosten so +/- 1000 EUR. Der Preis kommt durch verschiedene Fakoren zustande und ich finde ihn in Betracht dessen nicht horrend. Da sind die Voruntersuchungen der Hündin, der Besuch des Deckrüden, die Deckgebühr, 10 Wochen und länger intensivste Betreuung (die Welpen wachsen in der Wohnung auf) und Sozialisierung durch den Züchter inkl. Futter und Unmengen an Wäsche, diverse Untersuchungen auf erbliche Krankheiten, Impfungen, Wurfabnahme, Papiere... Die Würfe der Rasse, an die ich denke, sind außerdem meist klein, nur ca. 2-3 Welpen im durchschnittlichen Wurf, d.h. pro Welpe mehr Kosten als bei großen Würfen. Um Abzocke handelt es sich meiner Meinung nach nur dann, wenn solche Preise genommen werden ohne dass die ganzen Untersuchungen etc. durchgeführt werden.

    Dass man es falsch findet, Tiere künstlich zu vermehren, ist eine andere Sache. Kann ich verstehen. Aber es gibt eben auch Argumente für die Zucht, z.B. dass man zum gesunden Fortbestand der Rasse beitragen möchte anstatt den skrupellosen Vermehrern freie Bahn zu lassen. Ich sehe nichts Verkehrtes darin, eine bestimmte Tierrasse aufgrund ihrer Eigenschaften besonders zu mögen. Das ist ja nur eine subjektive Vorliebe und kein Werturteil. Und solche subjektiven Vorlieben für bestimmte Eigenschaften haben wir doch alle - oder nicht :-)?

    Wer im Durchschnitt gesünder ist, Mischling oder Rassehund, ist glaube ich schwer zu sagen - aber klar gibt es auch gesunde und wesensstarke Mischlinge.

    @Anonym: Wegen der Rücknahme der Hunde. Das hängt natürlich immer vom individuellen Züchter ab... Ich kenne es von mehreren VDH-Züchtern so, dass sie die Hunde zurücknehmen.

    [\Ende Roman].

    Summa summarum: Ich kann's total verstehen, wenn man lieber Hunden aus dem Tierschutz ein Zuhause gibt, aber ich finde man sollte trotzdem nicht die ganze Zucht verteufeln :-).

    AntwortenLöschen
  8. Hallo Heike,

    wegen der 1.000 Euro --> In "meinem" Tierheim zahlt man eine Schutzgebühr von nicht mal 400€. Das finde ich angemessen. Wie bereits geschrieben, ich bin generell dagegen, Tiere käuflich zu erwerben. Egal ob es sich um ein Zwergkanninchen, eine Katze oder einen Hund handelt.

    Viele Grüße,
    Claudi

    AntwortenLöschen