Freitag, 18. September 2015

Interview mit Andreas Bär Läsker/ XOND eine vegane Franchise-Fast-Food-Kette

Hallo ihr Lieben,

heute stelle ich euch XOND, eine vegane Franchise-Fast-Food-Kette, vor! Und ich freu mich, dass mir (Andreas) Bär Läsker telefonisch ein paar Fragen dazu beantwortet hat.

Schaut euch am besten mal eben das knackige Video an, dann hört und seht ihr sowieso gleich alles was wissenswert ist.



Schwäbisch Hin oder Her: XOND ist gesund. Deshalb ist XOND der Name der veganen Franchise-Fast-Food-Kette in Deutschland und auch der ersten Filiale in Stuttgart, die Anfang 2016 eröffnet wird. Hinter dem Projekt stehen Musikmanager Andreas Bär Läsker und Filmproduzent Kai Binder zusammen mit ihren Firmen und dem immer größer werdenden XOND -Team.

Copyright: musikwirtschaft.de GmbH


Bei XOND sind alle Gerichte nach hauseigenen Rezepten zubereitet und alle Zutaten dafür wurden sorgfältig ausgewählt und kontrolliert. Die Ideen zu den Gerichten wurden selbst entwickelt und über die letzten Jahre erprobt und getestet. Bei XOND ist alles vegan, also rein pflanzlich. XOND ist schnell, gesund, bio und vegan. XOND beweist, dass sich Fast-Food und gesundes Essen in Bio-Qualität nicht ausschließen.
XOND spricht dabei eine große und rasant weiter wachsende Zielgruppe an. Natürlich soll XOND einerseits Veganern den Alltag erleichtern und Abwechslung bieten, andererseits soll aber auch Allesessern die bunte und umfangreiche Welt der veganen Ernährung bequem zugänglich gemacht werden. XOND zeigt, wie einfach, lecker und gesund pflanzliches Fast-Food ist.

Copyright: musikwirtschaft.de GmbH


Vegan ist für Andreas Bär Läsker, Kai Binder und ihr Team der nächste logische Schritt in der Ernährung. Vegane Ernährung bedeutet Umwelt- und Tierschutz und vegane Ernährung fördert unsere Gesundheit. Gesunde Ernährung ist viel einfacher, als die meisten Menschen sich das vorstellen. Dazu kommt die Tatsache, dass es für vegane Ernährung inzwischen eine gigantische Nachfrage gibt, aber ein viel zu kleines Angebot. Das soll sich ändern: XOND will veganes Fast-Food in jede Stadt Deutschlands bringen.

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Lieber Bär,

ich kann dir gar nicht sagen, welche Freude es mir ist, XOND auf meinem Blog vorzustellen. Als großer Fanta4 Fan (ich war u.a. 2009 in Ingolstadt inkl. Evakuierung wg. des Unwetters dabei) und Fan deiner Facebook-Seite ist das echt eine Ehre. Vielen Dank dafür.


XOND will veganes Fast-Food in unsere und eure Stadt bringen!“ und ich finde das großartigst! Wie kam es zu der Entscheidung, eine vegane Fast-Food Kette zu gründen?

Seit drei Jahren bin ich nun vegan und koche bereits seit 15 oder 20 Jahren leidenschaftlich. Oft habe ich in Städten Termine, dann geht es darum schnell was zu essen zu finden. Doch außer Brötchen und Spaghetti Napoli gibt es meist kein veganes Angebot. Die Möglichkeit schnell an qualitativ gute vegane Gerichte zu gelangen ist nicht gegeben. Und das obwohl sich wohl 10 Millionen Menschen fleischfrei ernähren! Da ist ein wachsender Markt vorhanden. Wir eröffnen den ersten eigenen Laden im März, parallel entwickeln wir schon die Franchise Kette. Im April folgt die Messe "XOND - vegan für alle".


Wie ist der Name XOND entstanden oder was verbirgt sich hinter diesen vier Buchstaben?

Du bist doch aus Bayern! ;-) XOND steht für „gesund“ also gsund auf Bayerisch und gsond auf Schwäbisch!


Immer wieder taucht in eurer Startnext Kampagne das Wort „bio“ auf. Ist dir die Verarbeitung biologisch produzierter Lebensmittel ein persönliches Anliegen?

Ja absolut. Wir werden (bis auf kleine Ausnahmen wie beispielsweise beim Salz) ausschließlich auf Bio-Lebensmittel zurück greifen. Gute Qualität ist uns sehr wichtig, auch beispielsweise bei den Ölen.


Wie werde ich Franchise-Partner von XOND?

Trotz CI, Vorgaben bei der Zubereitung und den gleichen Geräten in den Läden, haben die Franchise-Partner freie Hand was beispielsweise die Räumlichkeiten betrifft. Wir haben bereits 30 Anfragen von Nord- bis Süddeutschland vorliegen.


Kann jeder der genug Geld mitbringt eine Filiale eröffnen? Oder prüft ihr weitere Gegebenheiten wie beispielsweise die Lage oder die persönliche Einstellung der Franchise-Partner?

Das XOND Team übernimmt die Organisation und gibt Vorgaben. Wichtig ist auf jeden Fall genug Erfahrung im Gastronomie-Bereich. Bei der Auswahl der Franchise-Partner setzen wir auf unsere Menschenkenntnis. Vegan muss man nicht zwingend leben. Ungefähr 100.000 Euro sollten vorhanden sein.


Dein Interview mit Moses Pelham finde ich grandios. Mich freut es immer sehr, wenn Promis mit ihrer veganen Ernährung (oder noch besser Lebensweise) an die Öffentlichkeit gehen. Kannst du dir erklären, wieso nicht noch viel mehr deinem Beispiel folgen und davon publik machen?

Viele Prominente gehen prinzipiell erst an die Öffentlichkeit, wenn sie sich in einem Thema 100% ig sicher sind. Gerade der vegane Lebensstil wird oft kritisch hinterfragt, ein dickes Fell ist notwendig.


Dein Buch habe ich bereits auf meinem Blog vorgestellt. Gibt es etwas, dass du heute, fast ein Jahr nach der Veröffentlichung, noch unbedingt rein packen würdest?

Ich wurde in zwei, drei Rezepten den Honig weglassen. Diesbezüglich habe ich erst nach dem Verfassen von NO NEED FOR MEAT noch dazu gelernt. Sonst bin ich zufrieden.


Ähnlich ehrlich und doch herrlich wie dein Buch, ist auch die Serie „Bully und Bär schauen fern“ mit Michael “Bully“ Herbig auf deinem YouTube Kanal. Du ernährst dich jetzt seit knapp drei Jahren vegan. Wirst du noch immer mit solchen Fragen konfrontiert?

Vor allem ärgert es mich, dass Fakten angezweifelt werden. Es gibt keine „Meinung“ dazu, dass 160.000 Schweine am Tag getötet werden. Das ist ein Fakt. Viele Menschen schieben einen regelrechten Hass auf einen, nur weil man ihnen den Spiegel vorhält.


Zum Abschluss von mir ein dickes Danke für deinen Einsatz für die vegane Lebensweise, die Zeit, das Geld und vor allem die Nerven, die du investierst! Und beim nächsten München Besuch: ab ins bodhi, zu Erbils oder ins so.ham! Und übrigens (falls Bully mal was probieren wollen würde) ;-) - das Oktoberfest kann mittlerweile auch vegan <3

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Aktuell läuft für XOND und für die erste Fast-Food-Filiale in Stuttgart ein Crowdfunding-Projekt auf Startnext. Hier kann man durch den Kauf verschiedener "Dankeschöns" das Projekt finanziell unterstützen und bekommt dafür beispielsweise Kunstdrucke (Andreas Bär Läsker ist ein begabter Fotograf!), XOND-Gutscheine, Dienstleistungen oder Tickets für einmalige Events.

Das nächste Projekt steht bereits in den Startlöchern: Am 16. und 17. April 2016 findet in Stuttgart im Römerkastell die erste rein vegane Messe "XOND - vegan für alle" statt!

Von XOND gibt es auch eine Facebook-Seite: www.facebook.com/xondnixwieveg

Sonnengrüße,
Claudi

Kommentare:

  1. Irgendwelche Neuigkeiten vom Xond oder der Messe? Man hört so gar nichts mehr.

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    1. Ich hab auch nix mehr gehört. Vielleicht ein gutes Zeichen? Wenn alles nach Plan läuft...

      Sonnengrüße,
      Claudi

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  2. Die Messe findet nicht statt und bis heute wird auch bei XOND nichts umgebaut, obwohl Herr Läsker den Beginn der Umbauarbeiten auf Oktober 2015 datiert hat. 5 Monate Miete für mehr als 100qm im Zentrum Stuttgart aus dem Geld vom Crowdfunding zu finanzieren, ohne dass etwas passiert, grenzt an gewerblichen Betrug.

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    1. Die Messe findet am 8./9.10 2016 statt. Im Laden wird umgebaut, wie lange wir uns dafür Zeit lassen hat primär qualitative und organisatorische Gründe. Im Übrigen gründen wir eine Kette, und die Reproduktionsfähigkeit unserer ersten Filiale ist durchaus entscheidend. Was dazu alles zu tun war und ist, sprengt diesen Rahmen deutlich und geht den obenstehenden Autor auch nichts an (mal abgesehen davon, dass wir natürlich wie immer wissen, wer diesen Dünnpfiff verzapft hat). Wir finanzieren unser Unternehmen aus eigener Kraft, die Teilnehmer am Crowdfunding haben keine Anteile erworben, sondern Vorab-Umsätze generiert, T-Shirts, Kochkurse oder Essensgutscheine erworben. Ein Betrugstatbestand stünde lediglich im Raum wenn der Laden niemals eröffnen würde und die Gutscheine somit nicht eingelöst werden könnten, was aber natürlich nicht der Fall ist.
      Wann, wo, wie und in welcher Art wir unser Lokal eröffnen, unterliegt einzig und allejn unserer unternehmerischen Autorität. Und wenn wir eine Messe im Frühjahr planen und sie aus terminlicher und marketingtechnischer Vernunft dann auf den Herbst verschieben, ist das ebenfalls einzig unsere Entscheidung und unsere unternehmerische Entscheidung.
      Andreas Bär Läsker

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  3. Na ja, Herr Läsker gondelt durch die Welt und haut gefühlt jede halbe Stunde nen dummen Facebook-Post raus, den er erstmal selbst liket und lässt sich von seinen Fans anschleimen. Kritische Fragen werden sofort gelöscht Der Laden sieht immer noch völlig verkommen aus, da wird nicht mal gekehrt. Als Gastronom war er übrigens damals schon wenig erfolgreich. Arbeiten sieht anders aus.

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  4. Die oben erwähnten unternehmerischen Entscheidungen sind selbst für Unterstützer der Idee eines veganen Schnellimbisses schwer nachvollziehbar. Ein Unternehmen lebt unter anderem von seinem guten Ruf. Dazu gehört Zuverlässigkeit. Dinge, die öffentlich angekündigt werden, sollten eingehalten oder bei Nichteinhaltung erläutert werden. Nehmen wir den auf der Xond-Webseite angekündigten Newsletter, den man abonnieren kann, um immer auf dem Laufenden zu sein. Welchen Schluß soll man aus der Tatsache ziehen, dass seit Freischaltung der Webseite nicht ein einziger Newsletter geschrieben und versendet wurde? Naheliegend wäre zu schließen, dass es entweder nichts gibt, das mitgeteilt zu werden wert ist oder dass Dinge absichtlich nicht kommuniziert werden. Beides schafft nicht eben Vertrauen. Oder die großartige Ankündigung der patentierten Xondwiches? Zwei Instagram-Bilder und das Versprechen, bald mehr zu liefern (was nicht geschieht) ist bisher alles, was man erfahren durfte. Die Tatsache, dass die Verschiebung der ebenfalls groß und in mehreren Medien angekündigten veganen Messe nur unter öffentlichem Druck und in unwirschem Ton bekannt gegeben wird, spricht ebenfalls eine deutliche Sprache.

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  5. Von Anonym habe ich einen weiteren Blogeintrag mit Verweis auf das die antivegan Seite erhalten. Bewusst veröffentlich ich diesen nicht.

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  6. LOL, Claudia. Eine bessere Möglichkeit, Leute auf die Antivegan-Seite aufmerksam zu machen, konntest Du nicht finden?

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    1. Is mir ehrlich gesagt schnuppe. Ich war noch nie da drauf und es interessiert mich schlichtweg nicht. Hab einfach keinen Bock auf Werbung und Links hier.

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  7. Sehr offensichtlich findet die Messe am 8. und 9. Oktober nun auch nicht statt, oder wie soll man die Entfernung des Links von der Xond Homepage interpretieren?
    Glückwunsch Herr Läsker zu ihren unternehmerischen Entscheidungen. Die Anzahl der Kunden im "Xond" hält sich gelinde gesagt auch in Grenzen, wie ich auf meinem täglichen Arbeitsweg sehen kann. Xond rocks eben.

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    1. Hallo "Anonym",
      wenn du hier ständig rumstänkerst, könntest du wenigstens dazu stehen und deinen Namen öffentlich machen?

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    2. Dieser Kommentar wurde vom Autor entfernt.

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    3. Hallo Frau Renner.

      Vermutlich hat der anonyme Kritiker (ebenso wie auch ich) keine Lust darauf, per Screenshot mit seinem Klarnamen von Andreas Läsker auf dessen Facebookpräsenz bloßgestellt, und seiner blind ja-sagenden Gefolgschaft virtuell zum Fraß vorgeworfen zu werden. Dass Herr Läsker diesen Umgang mit Kritikern gern praktiziert und gleichzeitig die betreffenden Leute gesperrt hat, damit diese sich weder wehren noch Contra geben können, hat er bei zahlreichen Gelegenheiten bewiesen. Bitte verwechseln Sie daher nicht die Ursache mit dem Symptom.

      Der Umgang mit Kritik ist übrigens bei dem von Herrn Läsker ins Leben gerufenen FastFood-Laden nicht besser. Hier werden kritische Stimmen, auch wenn sie völlig sachlich oder sogar freundlich vorgebracht werden, kurzerhand gelöscht und die Bewertungsfunktion geschlossen, damit keine Kritik mehr angebracht werden konnte. Es ist natürlich auch eine Art der Reaktion auf Kundenfeedback, sich Augen und Ohren zuzuhalten und die Kritiker mundtot zu machen. Als professionell kann ich diese Art des Kundenumgangs jedoch keinesfalls bezeichnen.

      Mit freundlichen Grüßen
      ein unzufriedener XOND-Kunde

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    4. Vielen Dank für den Kommentar,

      aus dieser Sicht verstehe ich das natürlich. Ich selbst bin auf Facebook lediglich zum Betreiben meiner eigenen Seite und bekomme sonst nicht viel mit.

      Herzliche Grüße,
      Claudi

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  8. Liebe Claudia, da Du offensichtliche einen guten Draht zu Herrn Läsker hast, wäre es sehr freundlich nach seiner groß angekündigten Messe zu fragen: Zitat Herr Läsker vom 23.2.16 auf Deiner Seite: "Die Messe findet am 8./9.10 2016 statt". Zitat Herr Läsker in Deinem Interview: "Das nächste Projekt steht bereits in den Startlöchern: Am 16. und 17. April 2016 findet in Stuttgart im Römerkastell die erste rein vegane Messe "XOND - vegan für alle" statt!"
    Das Crowdfunding wurde auch mit diesem Versprechen gemacht und wer Geld einsammelt mit Versprechen und diese dann nicht einhält- was ist der? Richtig, genau das ist Herr Läsker.
    Und so by the way - möchtest Du auf der Facebook Seite von Herrn Läsker mit Deinem Namen und Bild seinen Followern zum Fraß vorgeworfen werden? Nicht? Siehst Du, deshalb posten die meisten die Tatsachen anonym.
    Herr Läsker ist für die vegane Sache eine Laus im Pelz aber offensichtlich versteht das niemand und er erweist dieser Sache einen "Bärendienst" nach dem anderen. Vielleicht nennt er sich deshalb so?

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    1. Habe ich nicht - einmal telefoniert. Aber wenn Herr Läsker möchte, wird er hier sicherlich kommentieren.

      Wie soeben auch hier erneut:
      danke für den Kommentar, aus dieser Sicht verstehe ich das natürlich. Ich selbst bin auf Facebook lediglich zum Betreiben meiner eigenen Seite und bekomme sonst nicht viel mit.

      Herzliche Grüße,
      Claudi

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