Samstag, 25. Februar 2017

Fragen und Antworten

Hallo ihr Lieben,

hier habe ich dazu aufgerufen mir Fragen zu schicken. Heute gibt es Antworten ;-)


<<Dein Körper hat sich ja erst mal umgewöhnen müssen, wie bist du mit Veränderungen und Mangelerscheinungen umgegangen?>>
Umstellung auf vegan: Ich wusste von Anfang an was supplementiert werden soll und hab damals nicht ansatzweise an Mangelerscheinungen gedacht.
Umstellung auf rohvegan: Im Nachhinein in Sache Proteine und Omega 3 vielleicht ein bisschen zu leicht genommen. Aber damals auch nicht an Mangelerscheinungen gedacht.
Umstellung auf ayurvedisch vegan: Ich hab im letzten Jahr sooooo viel lernen dürfen, dass ich mich so gut aufgestellt fühle wie nie!!! Aber im März bin ich mal wieder beim Arzt zur Blutabnahme. Dann schau ma weiter ;-)
Rückwirkend (mit meinem aktuellem Wissensstand) betrachtet: Meine ungesündeste Ernährungsphase, war definitiv die vegetarische. 

<<Du hast ja immer viel angepasst, deine Werte auch beim Arzt überprüfen lassen - ich finde es spannend, wenn du noch mal deine Warnsignale zusammenfasst. Woran hast du gemerkt, wenn du was umstellen müsstest? Und wie hast du dann umgestellt, war das try & error? Oder könnten Ärzte oder andere Ratgeber Gescheide Tipps geben?>>
→ Warnsignale gab es bisher keine. Ich war für das Abchecken der Werte immer grundlos beim Arzt. (Von hormonellen Schwierigkeiten 2014 abgesehen - aber das is ein anderes Thema und hat m.E. nix mit der Ernährung zu tun.)
Vegan wurde ich wegen der Tiere. Kuhmilch und Eier gehen halt mal gar nicht. Punkt. (Kein Komma) ;-)
Da war null gesundheitliche Ambition dahinter. So rein gar nicht. Die kam erst viel später dazu, dazu habe ich letzte Woche erst einen Blogeintrag veröffentlicht.
Gemerkt, dass ich umstellen "muss" hab ich von vegan auf rohvegan nicht. Da war der Wunsch (von außen) da das an mir selbst zu erfahren. Nachvollziehen zu können von welchem "Kick" die Rohköstler sprechen...
Bei der Umstellung auf ayurvedisch vegan wurde/ werde ich von meinem Ayurveda-Arzt begleitet. Als gscheide Tipps hab ich das zu Beginn nicht empfunden - was sich mittlerweile aber gewandelt hat. In Sache Abnehmen (dazu unten mehr) war/ ist es sehr wohl try&error :) :) :) :) :)
Ein Schulmediziner hat mir in Sache Ernährung noch NIE einen Tipp gegeben. Da sind echt ErnährungsberaterInnen die wesentlich bessere Anlaufstelle. 
Rückblickend kann ich dazu sagen, dass ich hier sehr wohl etwas umstellen MUSSTE. Auch wenn ich das im Juni 2016 noch nicht so gesehen hab. Mit der Gesundheit ist es halt so: Man funktioniert irgendwie - und wenn es (welche Beschwerde auch immer) dann besser wird, merkt man erst WIE GUT es einem JETZT geht und WIE SCHLECHT es einem VORHER ging.
Diesen Effekt hatte ich tatsächlich auch bei den beiden vorhergehenden Umstellungen (also vegetarisch auf vegan / vegan auf rohvegan).

<<Und im Nachhinein: auch raw hat dir gutgetan. Wirst du weiter experimentieren oder bleibst du bei Ayurveda?>>
→  Darauf antworte ich per Foto:

Ein Beitrag geteilt von Claudia Renner (@claudia.renner) am



Ihr dürft euch an dieser Stelle alle für mich freuen, dass ich ENDLICH angekommen bin. Bei "meiner" Ernährung 💚


<<Wie hast du das mit dem Abnehmen geschafft? In welchem Zeitraum?>>
→ Für alle die es nicht mitbekommen haben. Von Juni 2016 bis Januar 2017 habe ich 20 Kilo abgenommen. Ich wollte das hier nie teilen weil es für mich noch immer nicht real ist. Klingt komisch, ist aber so. Ihr findet eine Sammlung dazu auf meinem Yogablog im Beitrag "20 Kilo leichter / Abnehmen mit Yoga, Ayurveda und selbstverständlich vegan".


<<Mich würde interessieren, wie du deinen Alltag mit deinen ganzen Aufgaben bewältigst?
Wie ich auf dem Blog gelesen habe, machst du neben deinen beiden Blogs noch die Yoga-Leher-Ausbildung sowie die Ausbildung zur veganen Beraterin. Und arbeiten tust du ja sicher auch noch (wie viele Stunden machst du?). Wie schafft man das alles??>>
→ Ja, ich arbeite 4 Tage/ Woche. Also 32 Stunden bzw. 80%. Bin ein Organisationstalent und obendrein sehr strukturiert, diszipliniert und vor allem kommt mein Kopf immer erst dann richtig zur Ruh, wenn alle Aufgaben abgehakt sind. Ich war schon in der Schule diejenige welche die Hausaufgaben an dem Tag gemacht hat, als sie gestellt wurden. Nicht, als sie abgegeben werden sollten. Das "Wie" kann ich nur schwer beantworten. Es ist so wie es ist, ich plane mir aktuell auch wirklich "Ichzeit" in meinem Kalender ein und das klappt recht gut bisher.


<<Ach ja, und das Thema Ayurveda interessiert mich auch sehr, wenn du dich dazu auf dem Blog noch weiter auslässt, habe ich auch nichts dagegen :-)>>
→ Dazu kann ich raten meinem o.g. Yogablog zu folgen. In meinem Kopf passt das eher dorthin als zu vegan? Ab und an hatte ich hier ja auch schon Blogeinträge verfasst. Aber halt zum Thema Ernährung wie beispielsweise Frühstück, Mittagessen, Abendessen.


Prinzipiell gilt hier ja immer: Fragen? Fragen! ;-)

Sonnengrüße,
Claudi

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