Hallo ihr Lieben,
auf anraten einer meiner engsten besten Freundinnen, habe ich lange Zeit Posts auf meiner
Facebook-Seite absolut minimiert, teilweise ganz eingestellt. Weil ich mich, im Gegensatz zu
Instagram (wo alles sehr liebevoll abläuft), immer wieder aufrege. Das
grenzt an ist Stress und den brauch ich nicht.
Wisst ihr, ich mag mich als eine friedliche Veganerin bezeichnen. Eine, mit der man zwar über alles diskutieren kann, die ihre Meinung sehr wohl vertritt, aber nie von sich aus damit rausplatzt und das gesamte Umfeld auf die Palme bringt.
Doch nun ist es soweit. In den letzten beiden Wochen haben sich so viele tierrechtliche Gedanken in meinem Kopf angesammt - die wollen nun einfach mal raus hier! Der Vegan-Vulkan brodelt quasi.
Aus aktuellem Anlass beginne ich mit den Themen Zirkus und Zoo.
Ich war gestern im
Circus Krone. Nein, selbstverständlich nicht um mir Wildtiere anzuschauen, sondern für Hubert von Goisern. Es war ein tolles Konzert und ich hab den Abend sehr genossen, während ich auf meiner Facebook Seite am laufenden Band beleidigt wurde.
Wer das nachlesen will kann es
hier und
hier und
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hier und
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hier und
hier - aber vor allem in meinem Post zu meinen
Gedanken zum Circus Krone tun.
Manchmal, wirklich selten, gewinnt meine Musikliebe. Da ist das Gitarrenmädchen in mir größer als die Tierrechtlerin. Das haben bisher Herbert Grönemeyer und Tim Bendzko geschafft. Die Veganer hier werden es zum Teil nicht verstehen, die Allesesser werden sich vielleicht denken: "Ja und?".
Nun es ist so:
Der Zirkus Krone, der Tierpark in Hellabrunn und auch der Schlachthof sind Orte an denen ich nicht gern bzw. gar nicht bin.
Schon als Vegetarierin fand ich Circus komisch. Wie sollen sich (wilde) Tiere bei lauter Musik, Geräuschem aus dem Publikum, in Dunkelheit bei grellem Scheinwerferlicht auch nur einigermaßen wohlfühlen? Spätestens als ich damals selbst mit dem Reiten begonnen habe war mir klar: Geht nicht. Und wenn ich es schon bei Pferden nicht nachvollziehen kann - wie dann bei Elefanten, Nilpferden, Tigern, Löwen, Seehunden und Co.?
Dazu kommt: Den Tieren geht es außerhalb der Manage auch nicht besser. Sie gehören in die Freiheit, Schluss mit Zucht! Mich regt es maßlos auf, dass die Stadt München und diverse Promis das Leiden dann auch noch unterstützen. So sehr wünsche ich mir, dass die Bundesregierung ENDLICH einen Riegel vorschiebt, der in Österreich, England und einigen anderen Ländern schon vorhanden ist.
Im Tierpark hab ich mich als Kind zugegebenermaßen immer sehr wohl gefühlt - falsche Tierliebe.
Doch bevor ich mich nun auch noch darüber aufrege, zeige ich auch lieber
einen sehr bewegenden Artikel von Daniela aus Wien auf ihrem Blog "Once upon a cream" zum Thema Zoo.
So. Und was mache ich jetzt mit Facebook? Ich habe keine Lust mit solch niveaulosen Menschen in die Online-Debatte zu gehen. Erfahrungsgemäß (ich schlage mich seit fast sechs Jahren damit rum) ist ignorieren die beste Methode. So zeigt sich auch deren Aggresivität am besten. Und über Nacht sind die Kommentare nun eh ruhig geworden. Ich hoffe nun einfach es bleibt so und poste "tapfer" weiter, wie seit dem Wochenende.
Ich freu mich über eure Kommentare, Gedanken und Ratschläge.
Vielen Dank im Voraus und Sonnengrüße von Herzen,
Claudi